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Inhaber: Maria Hotter

Lobby Mythos, *Hanf sei nicht Teil der Europäischen Kultur* WIDERLEGT
26/04/2026

Lobby Mythos, *Hanf sei nicht Teil der Europäischen Kultur* WIDERLEGT

Die Hanfpflanze zählt zu den ältesten Kulturpflanzen in der Geschichte. DNA-Analysen haben gezeigt, dass die Pflanze bereits in der Jungsteinzeit vor etwa 12.000 Jahren in China domestiziert wurde, also zu einer Zeit, als die Menschheit begann, Pflanzen wie Weizen und Gerste zu kultivieren. Zum Artikel: https://www.derstandard.at/story/3000000317128/moeglicherweise-aelteste-cannabispflanze-der-welt-in-sachsen-anhalt-gefunden

Entkriminalisierung wirkt.
24/04/2026

Entkriminalisierung wirkt.

Erstmals machen konsumnahe Delikte nicht mehr den Großteil der Cannabis-Straftaten aus. Doch es gibt weiterhin zu viele unnötige Verfahren wegen privatem Besitz und Anbau. Mehr Infos hier: https://hanfverband.de/pks-2025-entkriminalisierung-wirkt

26/03/2026

Medizinalcannabis wirkt auch gegen Apothekensterben

Deutscher Medizinalcannabis-Markt: Produktvielfalt fast vervierfacht, Preise um fast 30% gesunken

19.03.2026 | Business of Cannabis hat in Kooperation mit Grünhorn den Marktbericht „German Cannabis Intel“ veröffentlicht, wonach das Angebot an Medizinalcannabis massiv gewachsen sei. Die Anzahl verfügbarer Produkte habe sich von etwa 400 im Januar 2024 auf 1.992 bis Dezember 2025 fast vervierfacht. Die durchschnittlichen Listenpreise seien von über 10 Euro pro Gramm Anfang 2023 auf etwa 7 bis 8 Euro pro Gramm Ende 2025 gefallen. Gründe hierfür seien Importe von Billigproduzenten, ein Überangebot und Abverkäufe vor dem Verfallsdatum.

Die Daten von Grünhorn zeigten zudem eine Konsolidierung bei preiswerten Produkten mit hohem THC-Gehalt. Der Anteil bestrahlter Blüten sei von 40 % im Januar 2024 auf 12 % im Dezember 2025 eingebrochen. Patienten zwischen 25 und 44 Jahren bildeten mit 61 % die größte Gruppe. Ältere Patienten tendierten dabei zu potenteren Sorten. Die Marktanalyse verdeutliche eine geringe Markenloyalität; Patienten wechselten nach der Erstverschreibung häufig die Marke. Erfolgreich seien unter anderem die Pedanios-Linie von Aurora sowie Eigenmarken von Grünhorn. Angesichts hoher Konkurrenz müssten Anbieter dauerhaft über Preis und Qualität überzeugen.

26/03/2026

Studie der Woche
Legalisierung drängt illegalen Cannabismarkt signifikant zurück

19.03.2026 | Die Einführung von Gesetzen zur Legalisierung von Cannabis für Erwachsene führe zu einem deutlichen Rückgang von Beschlagnahmungen durch Strafverfolgungsbehörden und reduziere mutmaßlich die Größe des unregulierten Marktes, so berichtet NORML. Dies gehe aus einer im International Journal of Drug Policy veröffentlichten Datenanalyse von Forschern der Columbia University und der New York University hervor.

Laut der Studie sei in US-Bundesstaaten, die zusätzlich zu medizinischen Programmen (MCL) auch den Freizeitkonsum (RCL) legalisiert haben, eine relative Reduktion der polizeilichen Cannabis-Sicherstellungen um 45 % zu verzeichnen. Die Autoren schlussfolgerten, dass die vollständige Legalisierung über die rein medizinische Nutzung hinaus entscheidend dazu beitrage, den illegalen Markt auszutrocknen. Vergleichbare Entwicklungen zeigten sich in Kanada, wo seit der bundesweiten Legalisierung im Jahr 2018 knapp 80 % der Konsumenten in den legalen Markt gewechselt seien.

26/03/2026

Bilanz der Cannabis-Teillegalisierung: Sinkende Deliktzahlen bei stabilem Konsumtrend

25.03.2026 | Zwei Jahre nach Inkrafttreten der Teillegalisierung ziehe das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) eine erste Bilanz zu den gesellschaftlichen Auswirkungen, so berichtet der Tagesspiegel. Die Daten verdeutlichten, dass der befürchtete massive Anstieg des Konsums ausgeblieben sei. Zwar liege die Gesamtprävalenz mittlerweile bei 9,8 %, doch dieser Zuwachs ordne sich in einen seit 2012 bestehenden Langzeittrend ein. Der Anteil der Personen mit starkem Konsum sei lediglich marginal von 1,5 % (2021) auf 1,6 % (2024) gestiegen. Laut Studienautorin Andreea-Maria Stoica wiesen auch Abwasseranalysen auf keinen systematischen Einfluss der Reform auf das Konsumverhalten hin.

Den signifikantesten Effekt verzeichne die Strafverfolgung: Die Zahl der cannabisbezogenen Delikte sei von fast 174.000 Fällen im Jahr 2023 auf knapp unter 62.000 im Jahr 2024 gesunken. Damit habe sich dieser Bereich auf etwa ein Drittel reduziert. Die Preise am Schwarzmarkt zeigten sich derweil unbeeindruckt und verharrten stabil bei etwa 10 € pro Gramm für Blüten.

Besorgniserregend sei hingegen die Entwicklung bei anderen illegalen Substanzen, die unabhängig von der Cannabisreform verlaufe. Insbesondere bei Kokain und Crack steige die Zahl der Delikte seit 2014 konstant an und habe 2024 mit rund 29.000 Fällen fast das Niveau von Amphetaminen erreicht. Da für diese illegalen Märkte keine staatlichen Steuerungsinstrumente wie Altersbeschränkungen oder Steuern existierten, empfehle das DIW eine verstärkte Fokussierung auf Suchtberatung und Prävention, um dieser Dynamik nachhaltig zu begegnen.

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