Öldorado Dein Fachgeschäft für Premium Olivenöl und weitere kulinarische Highlights. Olivenöl will Weile haben. Olivenbäume brauchen Zeit zum Wachsen. Zuweilen rührend.

Die Früchte brauchen Zeit zum Reifen. Und unsere Produzenten wenden sehr viel Zeit auf für Ausbau, Pflege, Ernte und für die schonende Verarbeitung ihrer Erzeugnisse. Aus vollem Respekt für ihre Arbeit nehmen auch wir uns alle Zeit, um für Sie immer wieder begeisternde Olivenöl-Entdeckungen zu machen. Besucht und ausgesucht. Wir besuchen regelmäßig die besten Anbauregionen Europas und lernen vor O

rt passionierte, engagierte Olivenbauern, ihre Haine, ihre Produktionsstätten und -methoden und natürlich ihre wunderbaren Öle ganz persönlich kennen. Und nur das, was uns auf unseren Reisen in punkto Qualität, Ökologie und einzigartigem Geschmack wirklich überzeugt, finden Sie dann auch in unserem Angebot. Jedes Olivenöl hat seine Geschichte. Wir können sie erzählen. Interessante und spannende Geschichten. Mitunter witzig. Und immer handeln sie von einer großen Leidenschaft. Der Leidenschaft für ein unvergleichliches Naturprodukt. Bei einer Verkostung im Öldorado erleben Sie nicht nur den einzigartigen Geschmack unserer Olivenöle. Sie erfahren auch alles über ihre Hintergründe und ihre Herkunft und das mittlerweile seit 15 Jahren. Das Schönste dabei ist, dass unsere Passion für dieses großartige Produkt die gleiche ist wie am ersten Tag. Bringen Sie einfach ein bisschen Zeit mit für Ihren Besuch und entdecken Sie Ihr Olivenöl!

19/06/2026

Olivenöl in Klarglas-Flaschen macht mich traurg.

Licht ist einer der größten Feinde guten Olivenöls. Egal ob Sonne oder Küchenlampe, das verliert so schnell Aromen und wird zu einem Schatten seiner selbst.

Dunkle Flasche ist Pflicht. Aber auch die gehört nicht auf den Küchentisch. Schrank zu, Licht weg, Öl bleibt gut.

So einfach ist das.

18/06/2026

Ungefiltert ist gesünder? Das ist einer der hartnäckigsten Mythen rund ums Olivenöl.

Die Schwebstoffe im ungefilterten Öl enthalten Bakterien. Und die fermentieren in ungefiltertem Olivenöl munter vor sich hin. Was dir als „natürlicher“ verkauft wird, macht das Öl instabiler und kurzlebiger.

Mein Arbequina aus Katalonien ist jetzt über 8 Monate alt und duftet noch nach frisch gemähtem Gras und grünem Apfel. Gefiltert, stabil, lebendig. Und so wird es auch weitere 8 Monate sein.

Ein ungefilteres Öl in diesem Alter? Würde schon lange muffig riechen.


17/06/2026

Die Erzeugerfamilie singt bei der Ernte.
Einfach so. Weil sie es immer so gemacht haben.
Und diese Stimmung ist auf dem Etikett zu sehen.

Das Öl heißt wie die Sorte, aus der es hergestellt ist: Buža, kommt aus Istrien, und ist die beste Buža die mir je untergekommen ist. Eine Sorte, die fast ausschließlich dort wächst. Das allein macht sie schon besonders.

Wie es riecht und schmeckt?
Ausgewogen und lecker! Frisch gemähte Wiese. Grüne Mandel. Artischocke. Und dann, sehr leise, etwas Fruchtiges das fast an Banane erinnert.

Wie ein Garten am Morgen.

Feine Bitterkeit, die nie kratzt. Sauberer Abgang.

Loris empfiehlt es zu gegrilltem Fisch und Risotto. Ich esse es gerne pur, zum Brot. Oder über gegrillte Gemüse. Oder zu Salat.

Ab sofort im Shop. Link in Bio.


16/06/2026

An der Flasche schnuppern bringt nichts.

Das Olivenöl am Ausguss ist oxidiert. Was du dort riechst, ist nicht das pure Öl, sondern eines das schon eine Weile mit Sauerstoff Kontakt hatte. Das ist etwas ganz anderes.

So geht es richtig: Ein bisschen Öl ins Glas. Weinglas oder Whiskyschwenker, beides funktioniert. Leicht in der Hand erwärmen, dabei abgedeckt lassen.

Nicht mit der nackten Handfläche das Glas abdecken, dort sitzen Schweißdrüsen und das überlagert alles. Nimm einen Bierdeckel oder eine Serviette.

Dann die Abdeckung abnehmen, tief reinriechen.

Was dir da entgegenkommt, ist der echte Geruch deines Öls. Nicht der Oxidationsschaden vom Flaschenhals.

Was riechst du? Frisch gemähte Wiese? Fruchtaromen? Frische? Sehr vielversprechend.

Riecht es nach nichts, alt, muffig oder nach Fensterkitt? Das würde ich nicht mehr konsumieren.

15/06/2026

Angebrochene Flasche. Was jetzt?

In zwei bis drei Monaten verbrauchen. Nicht aufheben für den großen Moment, nicht für den besonderen Besuch.

Und je milder das Öl, desto schneller sollte es weg. Milde Öle haben weniger Antioxidantien und sind damit empfindlicher.

Kühl und dunkel lagern bedeutet übrigens: im Schrank. Nicht auf der Theke. Auch nicht wenn die Flasche aus dunklem Glas ist. Kunstlicht greift das Öl genauso an wie Sonnenlicht.

Gutes Olivenöl verdient gute Bedingungen. Und du verdienst gutes Olivenöl.


14/06/2026

Braten mit Olivenöl? Geht. Auch scharf.

Worauf es ankommt: Frische!
Nimm ein Olivenöl aus der aktuellen Ernte. Wenn es gefiltert ist, ist es hitzestabil bis 210 Grad.
Das Erntedatum auf der Flasche sollte nicht länger als 18 Monate zurückliegen. Achtung, das Mindesthaltbarkeitsdatum gibt dir keine Auskunft über die Frische!

Mein Herd geht bis 9, ich gehe nie über Stufe 7. Das reicht für alles. Auch für scharfes anbraten. Denn mit Olivenöl kannst du kälter braten.

👉Als Faustformel sage ich gerne: das obere Viertel der Hitzeskala ist nicht nötig, wenn du mit Olivenöl brätst.

Hier brate ich Tofu, frisch vom Offenbacher Wochenmarkt.

Frischer, handgemachter Tofu ist ein anderes Produkt als der abgepackte, wenn du rankommst: nimm den.

👉 Rezept:
Tofu in Scheiben schneiden, trocken tupfen, von beiden Seiten salzen. Scharf anbraten, fertig.
Guten Appetit.

13/06/2026

Olivenöl oder Ghee beim Braten?

Ich nehme Olivenöl. Erhitzbar bis 210 Grad, wenn sauber gearbeitet und aus der aktuellen Ernte. Für alles was ich im Alltag brauche, reicht das locker.

Auch Fleisch brate ich scharf an, bei rund 190 Grad. Mit Olivenöl kein Problem.

Wer kälter brät, tut seinem Bratgut übrigens fast immer einen Gefallen.

Ghee kommt auf 250 Grad, stimmt. Aber ich brauche das nicht.

Vielleicht bin ich aber als zertifizierte Olivenöl-Sommelière nicht ganz objektiv in dieser Sache.

12/06/2026

Intensives Olivenöl zum Braten? Kein Problem. Sobald es heiß wird, verfliegt der Geschmack sowieso. Gutes Öl aus der aktuellen Ernte hält bis 210 Grad aus.
Also keine Angst vor Bitterstoffen im Olivenöl

Aber ich greife beim Braten nie zu einer frischen Flasche. Ich nehme die, die schon ein paar Monate offen ist. Sauerstoff ist dran gekommen, der Geschmack ist quasi rausoxidiert und damit viel geringer, als eine frisch geöffnete Flasche. Das Öl ist perfekt zum Braten.

Die neue Flasche breche ich dann zum Verfeinern an.

So verschwendest du nichts und benutzt jede Flasche optimal.

11/06/2026

Warum kannst du mit gutem Olivenöl braten?

Die Fettsäurestruktur macht es von Natur aus hitzestabil. Und die Polyphenole schützen es zusätzlich gegen Hitze.

Entscheidend ist aber: Das Olivenöl muss frisch sein, möglichst aus der aktuellen Ernte. Das Erntedatum findest du auf der Flasche.

Kein Erntedatum vorhanden? Ein Warnsignal, dass es sich hierbei nicht um ein hochwertiges Olivenöl handelt!

Denn Fettsäurestruktur und Polyphenole verändern sich mit der Zeit. Ein altes Olivenöl ist weniger stabil!

Ein gutes Olivenöl aus der aktuellen Ernte? Hitzestabil bis 210 Grad.

10/06/2026

Bratöl Olive. Was steckt da eigentlich drin?

Raffiniertes Olivenöl. Industriell verändert, kein reines Naturprodukt mehr. Raffinierung wird eingesetzt wenn das Ausgangsöl für den direkten Verzehr nicht geeignet ist, wegen zu hohem Säuregehalt oder sensorischen Mängeln, wegen z.B. beschädigten oder minderwertigen Oliven.

Es ist das Verfahren das aus ungenießbarem Öl wieder ein verkaufsfähiges Produkt macht.

Gesundheitliche Benefits? Weg.

Und der angebliche Vorteil? Bratöl ist bis 230 Grad erhitzbar, ein gutes Extra Vergine aus der aktuellen Ernte bis 210.
Diese 20 Grad Unterschied brauchst du in deiner Küche so gut wie nie!

Nimm ein natives Olivenöl extra. Echtes Naturprodukt, voller gesundheitlicher Benefits.

Lass dich nicht auf Kompromisse ein.

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