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thomas-warth-art.de Erwartet das Unerwartete, alles echt, alles meins. Farbe+Musik+Visionen Nach und nach setzte sich der Gedanke des Upcyclings immer mehr durch. Upcycling, d.h.

„Handgemachtes für die Seele, gemalte Bilder für die Augen und Musik für die Ohren. 🕯️⚡
Meine Bilder und Texte sind mein Spiegelbild: Mal lieb und nett, mal richtig schön böse. „Am Anfang war das… Hobby“
Als ehemaliger versierter Handwerker, landet man plötzlich in einem ganz anderen Bereich im Büro… Geschichte die das Leben schreibt. Als Ausgleich habe ich vor Jahren wieder den Spaß und die Freu

de an handwerklichen Tätigkeiten entdeckt. aus einem alten Gegenstand oder Material wieder etwas neues anderes hochwertigers schaffen.So wurde der solarbeleuchtete Gartenzaun aus alten Dachlatten, Vogelhäuser aus gebrauchten Einwegpaletten und Tische aus ausgemusterten Bauholz gefertigt. Der Kreativität wurde freien Lauf gelassen. Schnell zeigten sich die Nachteile des Upcyclings. Vorbelastetes Material, dass erst für die neue Verwendung aufgearbeitet werden muss. Durch den hohen Zeitaufwand der Materialvorbereitung, sowie aufwendigere Verarbeiten des gewonnenen Materials ist Upcycling nur schwer wirtschaftlich darstellbar. Das Problem, Materialkosten niedrig, Zeitaufwand für die Fertigung hoch. Dennoch halte ich Up- und Recycling für richtig und wichtig. Ein Umdenken ist zwingend notwendig. Wir können nicht zu Lasten nachfolgender Generationen die Ressurcen aufbrauchen. Nachhaltigkeit und Wiederverwertung ist das Gebot der Stunde. Ich bin zwar kein „Öko“ und auch kein „Freak“ aber der gesunde Menschenverstand sagt uns, dass es so wie bisher auf Dauer nicht weiter gehen kann. Daher sind alle meine Produkte auf Nachhaltigkeit und wenn möglich aus Altmaterialien hergestellt.
„Hobbys kosten Geld“ Es war ebenfalls schnell klar, dass sich das Hobby refinanzieren muss. So wurde aus dem „Hobbybastler“ ein nebenberuflicher Kleinunternehmer. Im Vordergrund stehen nach wie vor das Upcycling und die Nachhaltigkeit der gefertigten Produkte in Verbindung mit einem wirtschaftlich sinnvollem Herstellungs- und Verkaufspreis. Unterstützt werde ich auf den Märkten dabei durch meine Lebensgefährtin Martina Plesse.

20/06/2026

„Gutmensch“. Ein Begriff, der in den letzten Jahren extrem aufgeladen und oft als Schimpfwort missbraucht wurde.
„Gutmensch“ ist eine rhetorische Rückeroberung eines diffamierten Begriffs. Der Song setzt sich mit der Abwertung von Empathie und Anstand auseinander.
1. Die Umkehrung des Schimpfworts
• Der Song thematisiert die Absurdität, dass das Streben nach dem „Guten“ heutzutage oft als Schwäche oder Naivität verspottet wird.
• Es ist eine ironische Antwort auf diejenigen, die „Gutmensch“ als Beleidigung nutzen: „Wenn es schlecht ist, ein guter Mensch zu sein, was sagt das über dich aus?“
2. Haltung gegen Zynismus
• Der Text richtet sich gegen den grassierenden gesellschaftlichen Zynismus und die Kälte. Er feiert die Menschen, die trotzdem helfen, die trotzdem hinhören und die sich weigern, egoistisch zu werden.
• Es geht um den Mut, in einer harten Welt weich (im Sinne von empathisch) zu bleiben.

„Gutmensch“ ist die „Kampfansage der Freundlichkeit“ auf dem Album. Er bringt eine ungeheure positive Aggressivität mit.
• Wirkung: Der Song wirkt extrem befreiend. Er nimmt den Wind aus den Segeln derer, die versuchen, moralisches Handeln lächerlich zu machen. Er ist ein Empowerment-Song für alle, die sich für das Richtige einsetzen.

Ein Punk-Song, der inhaltlich absolut den Zeitgeist trifft.
Er zeigt: Revolutionär sein heißt auch, ein guter Mensch zu sein – und das mit Stolz.

Liedtext:

Ja, schau mich an, nenn mich, wie du willst Ich bin das Feindbild, das dein Echo-Zimmer füllt Ein „links-grün versiffter Gutmensch“ – ja, das bin ich gern Mein Kompass ist die Empathie, das ist mein Kern Ich mag keine N***s und ich mag keine Arschlöcher Da gibt’s bei mir im Weltbild keine Schlupflöcher Mir ist egal, welche Farbe deine Haut gerade hat Oder welche Sprache du sprichst in dieser Stadt Mir egal, an welchen Gott du deine Gebete richtest Oder was du isst und worauf du verzichtest

Wenn dir daheim der Tod, die Folter oder Haft droht Dann ist hier Platz für dich, in deiner größten Not Hier ist Schutz, hier ist Sicherheit, das ist das Versprechen Wir lassen niemanden im Regen einfach unterbrechen

Ich bin ein Menschenfreund – und was bist du? Hör mir verdammt noch mal beim Tanzen zu! Es gibt keine Alternative zur Menschlichkeit Für Stolz auf’s Vaterland hab ich keine Zeit Wenn das zu Lasten der Schwächsten hier geht Dann weiß ich, wo mein Herz am Ende steht Ja, ich bin ein Gutmensch – laut und frei Und wer ein Mensch ist, ist mit dabei!

Aber hör mir zu, es gibt hier eine klare Linie Hier zählt das Gesetz und nicht die Ideologie Wenn du dich nicht benehmen kannst, gehörst du nicht hierher Wenn du deinen Glauben aufzwingst, wird das Leben schwer Wer mit Gewalt andere unterdrückt und das Recht bricht Der findet bei uns sein Zuhause sicher nicht! Du bist jetzt hier, also bring dich mit ein Hilf mit, dieses Land ein Stück schöner zu sein Unsere Gesetze sind jetzt auch dein Schutzschild und Pflicht Wer das nicht kapiert, der versteht uns hier nicht

Einhundert Verfolgte sind mir lieber als ein N**i im Land Ich reich der Menschlichkeit und nicht dem Hass meine Hand Extrem rechts ist extrem falsch, das ist sonnenklar Blau ist nur ’ne Farbe, keine Lösung, keine Gefahr Denn blau übertünchtes Braun bleibt am Ende nur Dreck Keine Religion, kein Stolz wischt diesen Makel weg

Ich bin ein Menschenfreund – und was bist du? Hör mir verdammt noch mal beim Tanzen zu! Es gibt keine Alternative zur Menschlichkeit Für Stolz auf’s Vaterland hab ich keine Zeit Wenn das zu Lasten der Schwächsten hier geht Dann weiß ich, wo mein Herz am Ende steht!

Und jetzt zum Schluss die Frage an dich, ganz nah: Wie sieht es aus? Bist du für die Menschen da? Bist du ein Menschenfreund? Oder bist du ein Feind? Was ist es, das uns am Ende hier vereint? Wenn du ein Menschenfreund bist, dann reich mir die Hand Vielleicht bist du dann auch... Links-grün versifft.

Ein Gutmensch. Genau wie ich.

19/06/2026

Mit dem nächsten Titel, „Antifaschist“, wird das Album nun explizit politisch und positioniert sich unmissverständlich.

Inhaltlich ist der Song ein klares Statement gegen Rechtsextremismus und für eine wehrhafte Demokratie.
1. Klare Kante gegen Rechts
• Der Song lässt keinen Raum für Interpretation. Er benennt die Gefahr von Faschismus und rechtem Gedankengut direkt beim Namen.
• Es geht um den aktiven Widerstand („Antifaschismus ist Handarbeit“) und darum, der Geschichte nicht zu erlauben, sich zu wiederholen.
2. Identität und Haltung
• Der Begriff „Antifaschist“ wird hier nicht als bloßes Label, sondern als notwendige moralische Grundhaltung jedes freien Menschen definiert.
• Der Text thematisiert die Zivilcourage im Alltag: Aufstehen, wenn andere schweigen, und Widersprechen, wenn Hass verbreitet wird.
3. Historische Verantwortung
• Es schwingt eine tiefe Verantwortung mit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Der Song fungiert als akustisches „Nie wieder“.
„Antifaschist“ ist das moralische Gewissen des Albums Revolution.
In einem Projekt namens Revolution darf die Abgrenzung nach rechts nicht fehlen, um den Begriff der Freiheit klar zu definieren.

Und hier ist der Liedtext:

Ich atme tief, ich lieb’ diesen Ort
Ich mag die Straßen hier, ich geb’ sie niemals fort.
Das hier ist meine Heimat, mein Kiez, meine Welt
Doch nicht das Zerrbild, das ihr euch davon bestellt.
Ich brauch kein braunes Hirn, um zu wissen, wer ich bin
In eurem Hass liegt für mich absolut kein Sinn.

Schau meine Nachbarn an, wir teilen uns das Brot
Völlig egal, woher der Wind die Ahnen wehte oder bot.
Es ist nicht die Sprache, nicht der Glaube, nicht die Haut
Die uns die Hoffnung oder die Zukunft klaut.
Wer Sündenböcke sucht, weil er die Welt nicht mehr versteht
Hat nicht begriffen, wie sich das Rad der Macht hier dreht.

Ich bin Antifaschist – aus Liebe zum Leben
Ich werde euch niemals meine Stimme geben!
Hier läuft vieles schief, ja, das sehen wir auch
Doch wir brauchen kein Gift und keinen braunen Rauch.
Kein Blau, kein Braun – in diesem Land
Wir halten die Freiheit fest in der Hand!

Es sind die Herren in den Anzügen, oben im Licht
Die Industrie im Rücken, den Bürger im Gesicht vergessen.
Sie schauen auf Quoten, auf Lobby und Geld
Und merken nicht mal, wie ihr eigenes Kartenhaus fällt.
Ihre Schwäche ist der Dünger für eure Saat
Sie machen so weiter – und verraten den Staat.

Es macht mich traurig zu sehen, wie viele euch glauben
Wie sie sich selbst den klaren Verstand rauben.
Weil die Politik versagt und die Richtung nicht findet
Und sich vor der Verantwortung windet.
Diese Seuche wächst, weil die Mitte nur schweigt
Und sich keiner mehr mutig dem Wahnsinn entgegenneigt.

Wir sehen die Fehler!
Wir sehen den Frust!
Doch Hass ist kein Ausweg.....und niemals ein Muss!
Das Land gehört uns allen, nicht nur eurer Wut
Wir brauchen Verstand und keinen falschen Mut.

Ich bin Antifaschist – aus Liebe zum Leben
Ich werde euch niemals meine Stimme geben!
Hier läuft vieles schief, ja, das sehen wir auch
Doch wir brauchen kein Gift und keinen braunen Rauch.
Kein Blau, kein Braun – in diesem Land
Wir halten die Freiheit fest in der Hand!

Kein Blau.
Kein Braun.
Nur wir.
Nachbarn.
Menschen.

18/06/2026

Der 8te Track des Albums beschäftigt sich mit dem Grundgesetz

Inhaltlich ist dieser Song der ethische Nordstern des Albums.
Er erinnert daran, dass eine Revolution nicht im Chaos enden darf, sondern auf festen Werten basieren muss.
1. Die Würde des Menschen
• Der Song zitiert oder referenziert den wohl wichtigsten Satz unserer Verfassung: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“.
• Er stellt diesen Satz in den Kontext der heutigen Zeit und fragt indirekt: Leben wir diesen Wert noch, oder ist er nur noch Tinte auf Papier?
2. Schutzschild gegen Willkür
• Das Grundgesetz wird hier als ein Schutzraum dargestellt, den man verteidigen muss.
• Im Kontext des Albums Revolution dient dieser Song als Erinnerung, dass wahre Freiheit nur innerhalb eines Rahmens von gegenseitigem Respekt und garantierten Rechten existieren kann. Er ist ein Bollwerk gegen den Totalitarismus von jeder Seite.
3. Demokratische Wehrhaftigkeit
• Der Text fordert dazu auf, die Demokratie nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Er macht klar: Das Grundgesetz ist kein passives Dokument, sondern ein aktiver Auftrag an uns alle, für diese Rechte einzustehen.

„Grundgesetz“ ist vermutlich der intellektuelle Anker des Albums. Er gibt der „Revolution“ eine Richtung und ein moralisches Ziel.

17/06/2026

Hier nun der 7te Song aus dem Album "Revolution"

Dieser Song nutzt ein bekanntes Motiv, um eine extrem bissige, moderne Gesellschaftskritik zu üben.

„Rotkäppchen“ ist eine Metapher für politische Verführung und den Verlust der Unschuld in einer manipulativen Welt.
1. Die Umdeutung des Märchens
• Das klassische Märchen dient als Schablone für die heutige Zeit: Wer ist der Wolf, und wer trägt heute die rote Kappe?
• Es thematisiert die Gefahr, blindlings einem Pfad zu folgen, nur weil er vorgegeben scheint.
2. Verführung und Manipulation
• Der Song warnt vor den „Wölfen im Schafspelz“ – also vor Demagogen oder Systemen, die mit süßen Worten locken, während sie eigentlich zerstören wollen.
• Das „Rot“ der Kappe kann hier auch als Symbol für Signalwirkung, Aufmerksamkeit oder eine politische Färbung verstanden werden.
3. Die Warnung vor der Naivität
• Im Kontext des Albums Revolution steht dieser Song für die notwendige Wachsamkeit. Er mahnt dazu, den „Wald“ (die Gesellschaft) kritisch zu hinterfragen, anstatt sich vom Weg abbringen zu lassen.

Hier ist der Text zum Song Rotkäppchen:

Leider nur ein Märchen... aber... Morgen kann das Märchen Zukunft werden.
Bist du die Zukunft? Bist Du bereit, das Märchen wahr zu machen?

Sie trägt die rote Jacke, zieht das Cape tief ins Gesicht, der Stadtdschungel ist dunkel, voller Schatten, wenig Licht. Ein Korb voller Träume, doch die Taschen sind leer, Erfüllung ist zu teuer und das Sparen fällt ihr schwer. Sie läuft durch die Gassen, in der Luft der kalte Rauch, an der Ecke stehen Wölfe – im Schatten, wie man’s braucht. Im Designer-Zwirn gekleidet, mit gierigem Blick, sie lauern auf die Beute, für den schnellen Kick.

„Komm mit uns, Prinzessin“, raunt der Wolf im Benz, „wir schenken dir das Gold und die pure Präsenz. Nur ein paar kleine Pillen, ein Drink an der Bar, und morgen früh bist du ein gefeierter Star!“
Er greift nach ihrem Korb, doch sie schlägt auf seine Hand: „Deine falschen Lügen hab' ich längst als Lüge erkannt!“

ROTKÄPPCHEN LÄUFT! – Der Beton, er bebt!
Die Wölfe wollen jagen, doch sie hat überlebt!
Sie ist kein Opfer mehr, keine leichte Beute, sie steht ihre Frau – Rotkäppchen wehrt sich heute!
Ein Feuer aus Rot im schmutzigen Grau, Rotkäppchen weiß es jetzt ganz genau! ROTKÄPPCHEN! – Wir haben genug! ROTKÄPPCHEN! – Der letzte Betrug! ROTKÄPPCHEN! – Sie holt sich die Macht, bestimmt für sich selbst, das Ende der Nacht!

Sie steigt in den Block, wo die Farbe von den Wänden blättert,
wo die Einsamkeit laut durch das Treppenhaus schmettert.
„Oma, sag mir bitte, warum ist dein Blick so leer?
Warum fällt dir hier das Atmen so schwer?“

„Weil Arbeit sich im Alter für uns alle nicht mehr lohnt,
weil Gier in den Etagen der Reichen ganz oben trohnt.“

„Ich gab alles für die Kinder, für die Zukunft, für dich,
am Ende blieben Armut und die Schatten nur für mich.
Der Staat, er hilft nicht weiter, er redet nur viel,
er wahrt nur den Schein und poliert sein Profil.
Und wenn du Hilfe brauchst, ist am Ende keiner da,
nur die Wölfe warten grinsend am gold’nen Altar.“

Veneratio Humilium – Ehre den Niedrigen. Ex Tenebris Lux – Aus der Finsternis das Licht. „Die Wölfe sind Richter, die Wölfe sind das Recht, doch der Geist der Gerechten bleibt niemals ihr Knecht.“

Das Märchen ist aus... doch der Kampf, der beginnt.
Rot ist die Farbe... wenn wir wissen, wer wir sind.

16/06/2026

Der sechste Titel aus meinem Album "Revolution"

Stille ist keine Option

Inhaltlich ist dieser Song die ultimative Absage an die Resignation und die „schweigende Mehrheit“.
1. Die Gefahr des Schweigens
• Der Song thematisiert, dass Schweigen oft mit Zustimmung gleichgesetzt wird.
• Es wird eindringlich davor gewarnt, dass Passivität denjenigen den Raum überlässt, die das System zum eigenen Vorteil ausnutzen.
2. Mut zur eigenen Stimme
• „Stille ist keine Option“ ist ein Plädoyer für den individuellen Ausdruck.
• Es geht darum, unbequem zu sein und den Mund aufzumachen, auch wenn die Umgebung Ruhe bewahren will.
3. Verbindung zum Album-Thema
• Während „Zu laut um zu schweigen“ eher den inneren Zustand beschrieb, ist dieser Song die äußere Handlungsanweisung. Er fordert den aktiven Dialog und den Widerspruch ein.
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Er fasst die moralische Pflicht zur Revolution in einem griffigen Slogan zusammen.
Musikalisch ist der Song sehr zugänglich und besitzt einen hohen Wiedererkennungswert.

Hier ist der Songtext zu Stille ist keine Option:

Sie reden von Reformen, doch sie meinen nur Profit,
jede Krise wird zum Business, jeder Mensch nur ein Kredit.
Lobbyisten schreiben mit, was später „Gesetz“ sich nennt,
und wer unten lebt, merkt schnell, dass hier keiner ihn kennt.
Mieten fressen jedes Leben, jede Hoffnung wird gepresst,
du rennst schneller jeden Tag, doch du kommst hier niemals weg.
Und sie sagen „Bleib geduldig“, während alles hier zerfällt,
weil Gerechtigkeit nur zählt, wenn sie sich für sie auszahlt.

Ich seh’ die Kälte in den Straßen, hör die Stille, die uns bricht,
wir verlier’n uns in dem Lärm, doch sie hör’n uns einfach nicht…

Still ist keine Option – hörst du mich?
Wenn wir jetzt nichts sagen, ändert sich nichts.
Sie nehmen dir alles und nennen es Pflicht,
doch wir steh’n wieder auf – glaub mir, wir knicken nicht.
Still ist keine Option – steh jetzt auf,
denn das hier läuft längst völlig aus dem Lauf.
Wenn wir heut nichts ändern, wenn keiner beginnt,
dann stirbt diese Freiheit ganz leise im Wind.

Greenwashing auf Hochglanz, doch die Luft wird immer grau,
sie verkaufen dir ’ne Lüge und du kaufst sie, weil du musst.
Krankenhäuser unter Druck, Pflege brennt komplett aus,
doch die Zahlen müssen stimmen – Menschlichkeit bleibt draußen.
Rente reicht für nichts mehr, außer Angst vor jedem Tag,
und die Preise geh’n nach oben, während keiner dich noch fragt.
Jeder kämpft für sich allein in ’nem System ohne Gesicht,
und die, die oben sitzen, seh’n die Folgen einfach nicht.

Wie lang woll’n wir noch warten, bis hier irgendwas zerbricht?
Wie laut muss unser Schweigen sein, damit man’s endlich spricht?

Vielleicht dachten wir zu lang, es wird schon irgendwie geh’n…
doch „irgendwie“ heißt nur, wir bleiben weiter steh’n…
Sie zählen auf dein Schweigen, auf dein „Wird schon passier’n“,
doch genau dieses Warten lässt die Wahrheit verlier’n.
Du bist mehr als nur ’ne Stimme, die man einmal vergisst –
du bist der Grund, warum Veränderung möglich ist.

Still ist keine Option – jetzt oder nie,
denn wenn wir nichts verändern, verändert sich nie.
Kein Applaus für die Lügen, kein Blick mehr zurück –
wir geh’n los, Schritt für Schritt… holen uns das Stück für Stück.

Still ist keine Option...
Jetzt oder nie.

15/06/2026

Ein Song, der ein sehr spezifisches, schmerzhaftes und oft verdrängtes soziales Thema aufgreift und es direkt in das Zentrum der „Revolution“ rückt.

„Altersarmut“ ist eine messerscharfe Beobachtung eines systemischen Versagens. Es gibt dem abstrakten Begriff ein Gesicht.

1. Der Lohn der Mühe
• Der Song thematisiert die bittere Ironie eines langen Arbeitslebens, das am Ende nicht einmal für ein würdevolles Leben reicht.
• Es wird der Kontrast aufgezeigt: Jahrzehnte des Einzahlens und „Funktionierens“ im System stehen einer kargen Rente und dem Gang zum Amt gegenüber.

2. Scham und Isolation
• Ein zentraler Aspekt des Textes ist die Scham, die oft mit Armut im Alter einhergeht. Der Song beschreibt das stille Leid hinter verschlossenen Türen und den Rückzug aus der Gesellschaft, weil das Geld für die einfachsten sozialen Teilhabe fehlt.
• Er bricht das Tabu und macht das Unsichtbare sichtbar.

3. Das moralische Versagen der Gesellschaft
• Im Kontext des Albums Revolution ist dieser Song die ultimative Anklage. Eine Gesellschaft, die ihre Ältesten im Stich lässt, während sie nach „Profit“ giert, wird als moralisch bankrott dargestellt.
• Der Song fordert dazu auf, die Revolution nicht nur für die eigene Zukunft, sondern auch für die Würde derer zu führen, die das Land aufgebaut haben.
Rezension & Album-Eignung
„Altersarmut“ ist ein emotionale Gewissen des Projekts. Er holt die „Revolution“ von den großen Barrikaden direkt an den Küchentisch der kleinen Leute.

Hier ist der Songtext:

Vierzig Jahre Maloche, unsere Knochen sind mürbe
Wir glaubten dem Versprechen, trugen jede Bürde

Ich bin in Teilzeit gerannt, hab die Kinder großgezogen Jetzt fühl ich mich vom System schamlos betrogen

Wir stehen im Supermarkt, den Pfandbon in der Hand
Fremd und vergessen im eigenen Land.
Mit sechzig entlassen, "zu teuer, zu alt"
Die Welt draußen glänzt, doch für uns bleibt es kalt.

Vom Amt in die Ecke, von der Hoffnung zum Spott
Unsere Würde begraben im bürokratischen Schrott

Man sagt uns: "Genießt doch den Lebensabend!"
Während wir schweigend den Müll nach Resten durchgraben.

DAS ist der Dank! Das ist der Lohn! Vier Jahrzehnte Fleiß – für puren Hohn!
Wir sind die Schatten in der gläsernen Stadt
Altersarmut macht uns müde, aber niemals satt!
Oben der Sekt, unten der Dreck
Ein ganzes Leben – einfach weg!

Sozialhilfe, Hartz vier, Bürgergeld jetzt Grundsicherung.
Was für ein Wort! Man schiebt uns leise an einen gesellschaftlichen Ort
[Verse 2: Male Rap, aggressive] Wo man uns nicht sieht, wo man uns vergisst Weil unsere Armut euer Schandfleck ist!

Wir haben das Land aufgebaut, Stein auf Stein Jetzt passen wir in das Schema nicht mehr hinein. Die Rente ein Witz, die Miete ein Raub Unsere Träume von früher? Zerfallen zu Staub!

Wir sind noch hier! Wir schweigen nicht mehr! Das System ist bankrott! Das System ist leer!

DAS ist der Dank! Das ist der Lohn! Vier Jahrzehnte Fleiß – für puren Hohn! Wir sind die Schatten in der gläsernen Stadt Altersarmut macht uns müde, aber niemals satt!

Wir zählen die Münzen... bis zum Schluss. Und dann, nur noch... Stille, dann seid Ihr uns los!

14/06/2026

Hier nun der vierte Song aus dem Album "Revolution"

Inhaltlich ist dieser Song die Kapitalismuskritik in ihrer reinsten Form.
1. Entmenschlichung durch Gier
• Der Song beschreibt eine Welt, in der der Mensch nur noch als Rädchen im Getriebe oder als Kostenfaktor existiert.
• Es geht um den Raubbau – an der Natur, an der eigenen Gesundheit und an zwischenmenschlichen Werten – alles für die nackte Zahl am Ende der Bilanz.
2. Die „Profit-Religion“
• „Profit“ wird als die neue Gottheit dargestellt, der alles geopfert wird.
• Der Text kritisiert die Kurzsichtigkeit dieses Systems: Der Gewinn von heute ist der Ruin von morgen.
3. Die hässliche Fr**ze der Globalisierung
• Angesprochen wird die Ausbeutung, die oft im Verborgenen stattfindet, damit am anderen Ende der Welt die Zahlen stimmen.
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„Profit“ ist der „Antagonist“ auf dem Revolution Album. Während die anderen Songs Hoffnung und Aufbruch signalisieren, zeigt dieser Song das Monster, gegen das die Revolution eigentlich kämpft.

Liedtext:

Guten Morgen, meine Damen und Herren Aktionäre.
Die Zahlen sind gut, aber sie sind nicht gut genug.
Wir müssen entschlacken.
Wir müssen optimieren.
Wir müssen den Umsatz steigern.
Wir wollen… MEHR!

Der Berater kommt im Slim-Fit-Zwirn, mit Excel-Tabellen statt Gehirn.
Er zeichnet Kurven, er predigt den Plan: „Was wir nicht brauchen, das muss jetzt wohl geh’n!“ Die Putzfrau, der Hausmeister – weg rationalisiert, wird jetzt an externe Sub-Firmen delegiert.
Lohndamping-Trupps aus dem fernen Ost, Hauptsache billig, egal was es kostet!
Der Bauherr baut selbst schon lange nicht mehr,
er schiebt nur noch Aufträge hin und her.
[Pre-Chorus] (Beat wird lauter, Snare zieht an)
Die Bank will die Zinsen, der Eigner den Schnitt, wir halten im Wahnsinn der Steigerung mit. Fünf Euro die Aktie? Das reicht ihnen nicht! Fünfhundert! Fünftausend! Gier hat kein Gesicht!
PROFIT! PROFIT! PROFIT! Die Meute johlt, der Kurs muss steh’n! PROFIT! PROFIT! PROFIT! Wir woll’n euch alle zahlen seh’n! Berater, Banker, Aktionär, sie kriegen den Hals niemals voll! PROFIT! PROFIT! PROFIT!

Die Marge ist heilig, das Material billig, die Zulieferer-Sklaven sind gefügig und willig. Bauteile aus Ländern, wo man Hunger noch kennt, damit der Profit in der Bilanz richtig brennt.
„Effizienz!“ schreit der Chef, und er streicht die Stelle, die Maschine ersetzt jetzt die menschliche Quelle.
Preiserhöhung getarnt als „Markt-Strategie“, denn genug zu besitzen, das lernten sie nie.
Jeder Cent wird gepresst, jede Faser genutzt, bis der letzte Rest Würde vom Tisch ist geputzt.

Sie fressen den Umsatz, sie trinken das Blut, sie füttern die Flammen mit unserer Wut.
Kein Limit, kein Ende, kein „Es ist genug“, das ganze System ist ein einziger Betrug.
Die Aktie muss steigen! Die Rendite muss brennen! Sie werden uns jagen! Und wir werden rennen!
PROFIT! PROFIT! PROFIT! Die Meute johlt, der Kurs muss steh’n! PROFIT! PROFIT! PROFIT! Wir woll’n euch alle Zahlen seh’n! Berater, Banker, Aktionär, sie kriegen den Hals niemals leer! PROFIT! PROFIT! PROFIT!

Glückwunsch zur Dividende. Für die Belegschaft... gibt es heute... kostenloses Wasser.

13/06/2026

Und hier ist der dritte Song aus dem Album "Revolution"

Dieser Song ist die logische Konsequenz aus den ersten beiden Tracks. Nachdem gefragt wurde („Warum?“) und der Wille zur Veränderung da ist („Revolution“), definiert dieser Song die Haltung:

Wir werden nicht länger leise sein.

Ein extrem energiegeladener Song, der vor allem durch seine Ehrlichkeit besticht. Er ist weniger abstrakt als die Vorgänger und packt den Hörer direkt bei seiner moralischen Verantwortung. Für ein Album mit dem Namen Revolution ist dieser Track eigentlich unverzichtbar, da er das notwendige „Rückgrat“ des Themas bildet.

Hier der Songtext:

Vergessen im System…
doch Stimmen bleiben besteh’n…
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Altersarmut – ein Leben investiert
Und am Ende reicht’s nicht mal für das, was man verliert
Miete steigt, doch dein Konto bleibt klein
Und du fragst dich jeden Monat: „Wie kann das noch sein?“
Wohnraum knapp, doch sie bauen für Rendite
Während du suchst und jede Absage dich schneidet wie ’ne Klinge
Jahrelang gearbeitet, alles gegeben
Und jetzt reicht’s nicht mal mehr für ein würdiges Leben
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Pflege am Limit, zu wenig Personal
Menschen werden Fälle – und das jeden Tag brutal
Krankenhäuser voll, doch Zeit ist zu knapp
Und Menschlichkeit fällt irgendwo hinten einfach ab
Preise steigen – Essen wird Luxus
Jeder Einkauf fühlt sich an wie ein Absturz
Und irgendwo wächst diese leise Wut
Weil man sieht, dass sich da oben kaum einer bewegt oder etwas tut
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Zu laut, um zu schweigen – hörst du den Ton?
Das hier ist mehr als nur Frust und als Hohn
Zu laut, um zu schweigen – wir stehen noch hier
Auch wenn das System uns längst schon verliert
Zu laut, um zu schweigen – wir geh’n nicht mehr klein
Zwischen all diesen Zahlen aus Lüge und Schein
Zu laut, um zu schweigen – jetzt oder nie
Sag mir, was bleibt von Gerechtigkeit übrig?

Non siamo invisibili…
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Gerichte langsam – Jahre zieh’n
Bis du irgendwann nicht mehr weißt, wohin
Recht haben heißt nicht Recht bekomm’n
Wenn du im System einfach untergehst und nichts kommt
Behörden sagen: „Bitte haben Sie Geduld“
Doch Geduld bezahlt keine Miete und keine Schuld
Formulare, Fristen, keiner blickt mehr durch
Und am Ende bist du einfach nur ein weiterer Versuch
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Ungleichheit wächst und keiner stoppt’s
Während man dir Gleichheit als Versprechen droppt
Und Menschen suchen einfache Antworten im Zorn
Weil sie sich fühlen wie vergessen und verlor’n
Extreme Stimmen werden laut im Raum
Weil Vertrauen schon lange zerbrochen ist – ein Traum
Doch das hier ist kein Spiel, kein Bericht
Das hier sind Leben – siehst du das nicht?
________________________________________

Zwischen Zahlen und System
Geht der Mensch Stück für Stück verloren
Und keiner hält dich fest
Wenn du fällst…
________________________________________

Zu laut, um zu schweigen – hörst du den Ton?
Das hier ist mehr als nur Frust und als Hohn
Zu laut, um zu schweigen – wir stehen noch hier
Auch wenn das System uns längst schon verliert
Zu laut, um zu schweigen – wir geh’n nicht mehr klein
Zwischen all diesen Zahlen aus Lüge und Schein
Zu laut, um zu schweigen – jetzt oder nie
Was bleibt von Gerechtigkeit übrig für sie?
________________________________________

Nicht unsichtbar…
nicht mehr still…

12/06/2026

Hier ist nun der Titelsong zum Album Revolution.

Der Songtext lässt die Fragen hinter sich und konzentriert sich voll auf das Handeln und die Veränderung.
1. Der Ruf nach Veränderung
Das Wort „Revolution“ verstehe ich hier nicht als Aufforderung zu einem gewaltsamen Umsturz, sondern es ist als notwendiger, grundlegender Wandel der Werte zu Verstehen.
Es geht darum, den „alten Staub“ abzuschütteln und den „Stillstand“ zu beenden.
Der Text betont das „Wir“. Ich bin überzeugt, dass Veränderung nur möglich ist, wenn sich die Menschen zusammenschließen und ihre Stimme erheben.

Während im ersten Song (Warum-Weshalb.Wieso?) die Frustration über soziale Ungerechtigkeit überwog, schwingt hier ein starker Idealismus mit.
Der Song soll die Botschaft vermitteln - Es ist nicht zu spät. Wir haben die Kraft, das System zum Besseren zu wenden.

11/06/2026

Es ist der erste Titel meines Albums "Revolution"

Ich werde in den nächsten Tagen, immer wieder weitere Titel online stellen.
Also Kanal abonieren, nichts verpassen. Es lohnt sich :-)

„Revolution Warum-weshalb-wieso“ ist ein hochpolitischer Song, der Dich direkt aus der Komfortzone reißt. Er nutzt die kindliche Neugier (symbolisiert durch die Fragen „Warum, Weshalb, Wieso“), um komplexe, bittere Wahrheiten der Erwachsenenwelt bloßzustellen.

Besonders stark: Die Metapher, dass Fragen das Licht sind, welches das „Weiter-so“ nicht mehr duldet.
Ein Song, der zum Nachdenken anregt und Mut zur Veränderung einfordert.

Viel Spaß damit

Adresse

Am Tinnenbusch 18
Münster
48163

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