06/10/2018
Einige verwenden sie versteckt unter Pullover oder Weste, andere zeigen sie offen als modisches Accessoire: die Hosenträger, früher „Hosenhebe“ genannt.
Doch wie und wann entstanden diese praktischen Helfer eigentlich?
Anfang des 18. Jahrhunderts kamen sie erstmals mit Quersteg an Arbeits- und Kinderhosen, sowie in der Volkstracht auf. Ende desselben Jahrhunderts waren sie dann üblich für Männer und sogar ein männliches Attribut. In Süddeutschland glaubte man, dass die aus dem Fenster gehängten Hosenträger des Vaters zur Geburt eines Jungen führten.
Im 19. Jahrhundert wurden die Hosenträger in X-Form und unter der Weste versteckt getragen, denn sie galten als Unterwäsche. Lediglich an Trachtenhosen waren sie stets als Schmuckstück sichtbar.
Als um 1913 allmählich die Weste im Alltag weggelassen wurde, ersetzte man die Hosenträger durch den Gürtel.
Nach dem 2. Weltkrieg trug man die Hosenträger dann meist nur noch zur Abendhose oder als Hilfsmittel, wenn ein starker Bauch das Tragen eines Gürtels nicht möglich machte.
In den 1980er Jahren erlebten sie ein großes Comeback, sie wurden in bunten Ausführungen als modisches Accessoire eingesetzt. Auch viele Frauen fingen während dieser Zeit an, Hosenträger zu tragen.
Auch heute noch sind sie natürlich oftmals ein unverzichtbares Hilfsmittel, um die Hose dort zu halten, wo sie hingehört. Aber auch als angesagtes Accessoire, egal ob in besonderen Ausführungen oder lässig herunterhängend, sind sie nicht mehr wegzudenken.
Daher bekommen Sie bei uns Hosenträger in allen erdenklichen Farben, Mustern und Variationen. Egal, ob für Babys, Kinder, Damen oder Herren, ob klassisch elegant, lustig, süß, für Biker oder für die Tracht: es ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei.
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Hosenträger Herren