Jammer nicht lebe

Jammer nicht lebe "Ich stehe auf meinen eigenen Beinen. Deshalb hat mir auch niemand zu sagen, wie ich zu laufen habe."
(1)

Impulsgeberin, Bloggerin & Webdesign.
🎸Ich motiviere dich, dein Leben zu rocken!
🗞️Begleitet von meinen Kolumnen: Mal beiße ich satirisch zu, oder spreche offen über Wechseljahre & Frauenthemen.
☺️Lachen und Selbstfürsorge sind Power!
🛍️Neu mein Shop

Wenn ich so zurückdenke an all die Jahre und an alles, was ich schon erlebt, ausprobiert, verbockt und mit einer ordentl...
14/06/2026

Wenn ich so zurückdenke an all die Jahre und an alles, was ich schon erlebt, ausprobiert, verbockt und mit einer ordentlichen Portion Glück überstanden habe, dann komme ich zu einem überraschend versöhnlichen Ergebnis. Die wirklich unangenehmen Geschichten sind nämlich längst in einem wohltätigen Nebel verschwunden, und genau das war vermutlich das größte Geschenk, das mir mein eigener Kopf jemals gemacht hat.

Das gilt ganz besonders für die beachtliche Liste an Wehwehchen, Diagnosen und Krankheiten, die sich im Laufe der Zeit bei mir die Klinke in die Hand gegeben haben. Was da alles schon war, würde locker mehrere Wartezimmer füllen, und ich bin von Herzen froh, dass die Hälfte davon mittlerweile irgendwo zwischen alten Befunden und seligem Vergessen abgelegt ist. Manche Nächte mit Schmerzen, manche Schrecksekunde beim Arzt und manch wackeliger Moment haben sich höflich verabschiedet, ohne dass ich ihnen groß hinterhertrauere.

Es gibt Phasen in meinem Leben, an die würde ich mich heute auch nicht mehr im Detail erinnern wollen, schlicht weil mein Gehirn so gnädig war, sie für mich auf Nimmerwiedersehen wegzuräumen. Dafür bin ich dankbar, denn ein bisschen Vergesslichkeit hat mir mehr schlaflose Nächte erspart als jeder noch so gute Ratschlag und jede teure Salbe zusammen.
Wer mit einem Augenzwinkern durchs Leben stolpert, sich nicht an jeden Fettnapf und schon gar nicht an jede Diagnose klammert, der lebt einfach um einiges leichter. So betrachtet bin ich gerade erstaunlich gut aufgestellt, und das mit einem Lächeln, das offensichtlich robuster ist als so manches, was mein Körper sich im Laufe der Zeit ausgedacht hat.
DAS GEHEIMNIS EINES GLÜCKLICHEN LEBENS: SINN FÜR HUMOR UND EIN SCHLECHTES GEDÄCHTNIS 🤘🏻


Weißt du, was das Schwerste daran ist? Nicht der Schmerz selbst. Nicht die schlechten Tage, die sich aneinanderreihen wi...
13/06/2026

Weißt du, was das Schwerste daran ist?
Nicht der Schmerz selbst. Nicht die schlechten Tage, die sich aneinanderreihen wie Perlen auf einer Schnur, die man am liebsten zerreißen würde. Das Schwerste ist die Unsichtbarkeit davon.

Denn wer von außen gesund aussieht, dem glaubt man nicht, dass er von innen kämpft. Täglich. Manchmal stündlich. Mit einem Körper, dem man nicht mehr vertrauen kann, der Dinge tut oder nicht tut, obwohl man selbst so gerne anders wäre.

Chronisch krank zu sein bedeutet nicht, dass man sich keine Mühe gibt. Es bedeutet, dass Mühe geben oft schon alles ist, was man hat. Morgens aufstehen und einfach da sein, obwohl der Körper nein sagt, ist für manche die größte Leistung des Tages. Eine Leistung, die niemand sieht. Eine Leistung, für die es keinen Applaus gibt.

Also bevor du urteilst, bevor du “du siehst doch gut aus” sagst oder “das kann ja nicht so schlimm sein”, halte kurz inne. Nicht alles, was weh tut, sieht man. Nicht alles, was ein Mensch trägt, zeigt er nach außen. Respekt kostet nichts, Verständnis auch nicht, beides kann jemandem das Gefühl geben, in seinem unsichtbaren Kampf nicht ganz allein zu sein.

Wir alle haben es schon gespürt, aber nur wenige trauen sich, es auszusprechen: Das Leben ist wie ein großer Spiegel, un...
12/06/2026

Wir alle haben es schon gespürt, aber nur wenige trauen sich, es auszusprechen: Das Leben ist wie ein großer Spiegel, und es zeigt dir nicht das, was du dir wünschst, sondern exakt das, was du ausstrahlst. Es ist nicht gemein, es ist einfach nur ehrlich.

Wenn du in Angst sitzt, wenn Schuldgefühle in deinem Kopf herumspuken oder wenn dich der ständige Zweifel lähmt, dann zieht genau diese Energie logischerweise mehr von sich selbst an. Du wunderst dich, warum immer wieder dasselbe schiefgeht, doch dein inneres Radio sendet einfach nur auf dieser Frequenz. Und das Leben hört zu.

Doch sobald du dich anders ausrichtest, sobald du merkst, dass Freude, echte Liebe und das Vertrauen in Fülle möglich sind, öffnet sich etwas. Es ist kein Wunder und kein Hokuspokus, es ist einfach eine Frequenzverschiebung. Stell es dir vor wie dein Lieblingsradio: Du kannst nicht den klassischen Sender hören, wenn du auf die Rockfrequenz eingestellt bist. Nur wenn die Frequenz stimmt, kommt die Musik an, die dein Herz braucht.

Das Verrückte ist, dass alles mit deinen Gedanken beginnt. Ändere deine Gedanken, und du wirst sehen, wie dein Leben antwortet. Manchmal sogar schneller, als du erwartet hast.

Falls du das gerade gebraucht hast, dann war diese Botschaft genau für dich gedacht.
🫶🏻🫶🏻

Wer noch? Es gibt diese Momente, in denen ich mich frage, warum wir eigentlich immer schneller werden müssen, wenn das S...
11/06/2026

Wer noch?
Es gibt diese Momente, in denen ich mich frage, warum wir eigentlich immer schneller werden müssen, wenn das Schöne doch meistens langsam passiert. Eine Zeitung in den Händen zu halten, dieses Rascheln wenn man die Seiten umblättert, die Druckerschwärze unter den Fingern, die Neuigkeiten nicht gefiltert durch einen Algorithmus sondern so wie ein Mensch sie hingelegt hat. Das ist nicht nostalgisch sein, das ist Zeitverschwendung mit Absicht.

Eine CD einlegen und warten bis die Musik anfängt, statt sofort alles immer sofort zu haben. Im Restaurant sitzen neben jemandem, echte Sätze sagen statt Nachrichten hin und her zu schieben. Einen Brief schreiben, Worte wählen als wären sie wichtig, weil sie es sind. Die Vorstellung dass jemand einen handgeschriebenen Satz von dir liest und dabei lächelt.

Ich bin nicht gegen alles Neue, aber manchmal glaube ich, dass wir unterwegs etwas verloren haben, das keinen technologischen Fortschritt brauchte um wertvoll zu sein. Der alte Sc***ss ist nicht alt, er ist einfach nur menschlich geblieben.

Irgendwann habe ich gemerkt, dass mein halbes Leben aus lauter Zahlen besteht, die mir eigentlich gar nichts über mich e...
10/06/2026

Irgendwann habe ich gemerkt, dass mein halbes Leben aus lauter Zahlen besteht, die mir eigentlich gar nichts über mich erzählen, sondern höchstens darüber, wie gut ich darin geworden bin, mich selbst zu kontrollieren. Da war die Waage am Morgen, die über meine Laune entschieden hat, bevor ich überhaupt einen Kaffee getrunken hatte, da war das Handy, das mir abends vorgerechnet hat, ob ich heute genug Schritte gemacht habe, um ein guter Mensch zu sein, und da war dieses ständige Rechnen im Kopf, das aus jedem Stück Kuchen eine kleine Gewissensfrage gemacht hat.

Ehrlich gesagt zähle ich noch immer ganz gern, ich bin ja nicht über Nacht zur Heiligen geworden, doch ich habe entschieden, dass ich ab jetzt das Richtige zähle. Wie oft ich an einem Tag wirklich gelacht habe zum Beispiel, oder wie viele Minuten ich einfach nur dagesessen und in den Himmel geschaut habe, ohne dabei produktiv sein zu wollen.

In einer Welt, in der alle ihr Geld, ihr Gewicht, ihre Kalorien und ihre Schritte zählen, darfst du ruhig der kleine Rebell sein, der stattdessen seine Glücksmomente sammelt. Die machen nämlich keine schlechte Laune und passen am Ende in jede Hose.

Was für eine Frage zum Nachdenken... Wenn sich der Deckel für dich öffnet, wonach würdest du suchen? Deine Unschuld? ☺️ ...
09/06/2026

Was für eine Frage zum Nachdenken...

Wenn sich der Deckel für dich öffnet, wonach würdest du suchen?
Deine Unschuld? ☺️
Verlorene Chancen?
Alte Liebe?

Verrate es mir gerne in den Kommentaren…

Ich ertappe mich oft dabei, wie ich genau an diesen Satz von Charlie Chaplin denke, besonders an jenen Tagen, an denen m...
09/06/2026

Ich ertappe mich oft dabei, wie ich genau an diesen Satz von Charlie Chaplin denke, besonders an jenen Tagen, an denen mir eigentlich absolut nicht nach Lachen zumute ist und alles um mich herum ein wenig grau erscheint. Wir alle kennen diese Phasen, in denen der Alltag uns scheinbar komplett überrollt, das Chaos die Überhand gewinnt und sich eine gewisse Schwere über unsere Gedanken legt. Doch genau in diesen herausfordernden Momenten versuche ich mittlerweile, ganz bewusst einen Schritt zurückzutreten, um den versteckten Humor in den kleinen, vielleicht sogar absurden Dingen unseres Lebens zu entdecken. Es geht dabei keineswegs darum, echte Probleme einfach wegzulächeln oder sich eine künstliche Positivität aufzuzwingen, sondern vielmehr darum, dem eigenen Herzen eine dringend benötigte Atempause zu gönnen und die Leichtigkeit aktiv wieder in den Raum einzuladen. Denn ich habe für mich gemerkt: Sobald wir anfangen, auch mal nachsichtig über uns selbst und unsere eigenen kleinen Fehler zu schmunzeln, verliert die Dunkelheit fast schon automatisch ein großes Stück ihrer Macht.
Vielleicht ist heute ja genau der richtige Tag, um das Chaos einfach mal Chaos sein zu lassen und sich selbst ein kleines Lächeln im Spiegel zu schenken. 🖤✨

Ich hatte große Pläne für 2026. Ich wollte ein besserer Mensch werden. Geduldig, milde, von einer fast schon nervigen Fr...
08/06/2026

Ich hatte große Pläne für 2026. Ich wollte ein besserer Mensch werden. Geduldig, milde, von einer fast schon nervigen Freundlichkeit. So eine, bei der die Leute sagen, Mensch, was ist denn mit der los, die ist ja auf einmal richtig angenehm.

Jetzt ist Halbzeit und ich muss zugeben, das Einzige, was ich seit Januar zuverlässig trainiert habe, ist mein Augenrollen. Das sitzt inzwischen so sauber, damit könnte ich an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Geduldiger bin ich höchstens insofern geworden, als ich neuerdings abwarte, bis die Leute den Raum verlassen haben, bevor ich anfange zu schimpfen. Nennt man wohl Fortschritt.
Am meisten freue ich mich über meinen Vorsatz, nicht ständig davon auszugehen, dass alle ein bisschen begriffsstutzig sind. Den habe ich ungefähr drei Tage durchgehalten. Dann bin ich Auto gefahren.
Das mit dem Nettsein ist auch so eine Geschichte. Ich habe es ehrlich versucht. Ich habe sogar mal jemandem die Tür aufgehalten und innerlich dabei gelächelt. Dann hat die Person nicht Danke gesagt und ich war für den Rest des Tages charakterlich wieder bei null.
Eine Sache läuft dieses Jahr allerdings hervorragend. Das Jammern. Ausgerechnet das. Genau die Disziplin, die ich mir eigentlich abgewöhnen wollte, beherrsche ich auf einem Niveau, für das andere jahrelang üben müssen. Bei mir kam das einfach so… Talent eben.

Bleibt noch ein halbes Jahr. Ich arbeite an mir.… 😵‍💫 😜

Wie oft stehen wir am Ufer unserer eigenen Verzweiflung und warten still darauf, dass endlich jemand kommt und uns herau...
08/06/2026

Wie oft stehen wir am Ufer unserer eigenen Verzweiflung und warten still darauf, dass endlich jemand kommt und uns herauszieht, dass der eine Anruf alles wendet oder ein Mensch auftaucht, der uns einfach aus dem tiefen Wasser hebt, und wie oft richten wir den Blick auf diesen fernen Horizont in der leisen Hoffnung, dass dort gleich etwas erscheint, das die ganze Schwere mit einem Mal wieder leicht macht.
Manchmal aber erscheint dort draußen nichts, und ausgerechnet in diesem Moment, in dem wir glauben, jetzt sei wirklich alles verloren und niemand werde uns mehr halten, spüren wir auf einmal, dass wir uns die ganze Zeit schon selbst über Wasser halten, ganz aus eigener Kraft, mit einer Stärke, die seit jeher in uns gewohnt hat und die wir nur deshalb nie bemerkt haben, weil das Leben sie bis zu diesem einen Tag noch nie wirklich von uns verlangt hat.

Die schwersten Stunden, die ich je durchlebt habe, haben mir niemals gezeigt, wie zerbrechlich oder wie klein ich angeblich bin, sondern sie haben mir auf eine fast schmerzhafte Weise vor Augen geführt, wie unendlich viel Kraft in mir wohnt und dass ich Lasten tragen und Wellen überstehen kann, von denen ich felsenfest überzeugt war, dass sie mich am Ende zerbrechen würden.
Vielleicht liegt genau in diesem Ausbleiben ein stiller, tiefer Sinn verborgen, denn das Leben traut uns insgeheim zu, uns in solchen Augenblicken ganz allein zu retten, und es glaubt an unsere Kraft oft schon lange, bevor wir selbst auch nur den Mut finden, an sie zu glauben.
Du kannst das, du hast es in Wahrheit immer schon gekonnt, und dieses Wasser, das dir heute bis zum Hals steht und dir die Luft zu nehmen droht, wird dich schon morgen wieder ganz sanft und selbstverständlich tragen.

Es gibt diese Tage, da ist einfach alles ein bisschen zu viel. Da muss gar nichts Schlimmes passiert sein, es liegt einf...
06/06/2026

Es gibt diese Tage, da ist einfach alles ein bisschen zu viel. Da muss gar nichts Schlimmes passiert sein, es liegt einfach schwer auf einem, und keiner sieht’s so richtig. Ich kenn das gut genug, um zu wissen, wie still man dabei werden kann.

Falls du grad so einen Tag hast: Dieser Gruß ist für dich.
Du musst heute nicht stark sein, nicht funktionieren, nicht alles wegstecken. Du darfst auch einfach mal kurz durchatmen und sagen, ja, grad ist es viel. Das ist völlig okay.

Und vergiss bitte nicht, wie viel in dir steckt, auch wenn du’s grad selber nicht spürst. Dein Herz, deine Seele, das alles ist so wertvoll. Du bist es.

Sei heut ein bisschen sanft mit dir. Du hast es dir verdient. 💛
Und wenn dir grad jemand einfällt, dem dieser Tag genauso schwer auf der Seele liegt: Schick ihm den Post. Manchmal ist so ein kleines “ich denk an dich” mehr wert als alles andere.

Adresse

Ködnitz
95361

Benachrichtigungen

Lassen Sie sich von uns eine E-Mail senden und seien Sie der erste der Neuigkeiten und Aktionen von Jammer nicht lebe erfährt. Ihre E-Mail-Adresse wird nicht für andere Zwecke verwendet und Sie können sich jederzeit abmelden.

Service Kontaktieren

Nachricht an Jammer nicht lebe senden:

Teilen