Leporello Buchhandlung in Berlin-Rudow

Leporello Buchhandlung in Berlin-Rudow Kontaktinformationen, Karte und Wegbeschreibungen, Kontaktformulare, Öffnungszeiten, Dienstleistungen, Bewertungen, Fotos, Videos und Ankündigungen von Leporello Buchhandlung in Berlin-Rudow, Krokusstr. 91, Berlin.

MENSCHEN - Im Fadenkreuz des rechten TerrorsEine Open-Air-Ausstellung vom 2. bis 8.11.21 in BerlinDas Recherchezentrum C...
01/11/2021

MENSCHEN - Im Fadenkreuz des rechten Terrors
Eine Open-Air-Ausstellung vom 2. bis 8.11.21 in Berlin

Das Recherchezentrum Correctiv hat in Kooperation mit anderen Medien, darunter "Der Tagesspiegel", ein Buch und eine Ausstellung erarbeitet. Das Buch kann überall erworben werden. Die Austellung tourt schon seit geraumer Zeit durch Deutschland. Morgen wird sie open air in Berlin eröffnet. Im Zentrum des Buches und der Ausstellung stehen 60 Portraits von Menschen, die sich auf rechten Feindeslisten befinden. Gezeigt wird, welche Strategien Rechtsextreme nutzen, um Angst zu verbreiten und warum die politische Aufarbeitung nicht ausreicht. Betroffene und Hinterbliebene berichten von den schwerwiegenden Auswirkungen auf ihre Leben. Von Momenten, die alles veränderten. Und davon, was passieren muss, damit sie sich sicher fühlen können. Die Ausstellung kann täglich zwischen 10 und 18 Uhr auf dem Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstr. beäugt werden. Am Mittwoch, den 3.11.21, um 18.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion mit vier Betroffenen statt. Als von der Neuköllner Anschlagsserie Betroffene sind auch Ferat Koçak und Heinz J. Ostermann mit dabei.

MENSCHEN - Im Fadenkreuz des rechten Terrors
Eine Open-Air-Ausstellung vom 2. bis 8.11.21 in Berlin

Das Recherchezentrum Correctiv hat in Kooperation mit anderen Medien, darunter "Der Tagesspiegel", ein Buch und eine Ausstellung erarbeitet. Das Buch kann überall erworben werden. Die Austellung tourt schon seit geraumer Zeit durch Deutschland. Morgen wird sie open air in Berlin eröffnet. Im Zentrum des Buches und der Ausstellung stehen 60 Portraits von Menschen, die sich auf rechten Feindeslisten befinden. Gezeigt wird, welche Strategien Rechtsextreme nutzen, um Angst zu verbreiten und warum die politische Aufarbeitung nicht ausreicht. Betroffene und Hinterbliebene berichten von den schwerwiegenden Auswirkungen auf ihre Leben. Von Momenten, die alles veränderten. Und davon, was passieren muss, damit sie sich sicher fühlen können. Die Ausstellung kann täglich zwischen 10 und 18 Uhr auf dem Dorothea-Schlegel-Platz am Bahnhof Friedrichstr. beäugt werden. Am Mittwoch, den 3.11.21, um 18.30 Uhr findet eine Podiumsdiskussion mit vier Betroffenen statt. Als von der Neuköllner Anschlagsserie Betroffene sind auch Ferat Koçak und Heinz J. Ostermann mit dabei.

PressemitteilungKLETT KINDERBUCH SPENDET ERLÖSE AUS ANTAIOS-VERKÄÜFEN AN BERLINER BUCHHANDLUNGDer Klett Kinderbuch Verla...
18/10/2021

Pressemitteilung
KLETT KINDERBUCH SPENDET ERLÖSE AUS ANTAIOS-VERKÄÜFEN AN BERLINER BUCHHANDLUNG

Der Klett Kinderbuch Verlag wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der neurechte und unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehende Verlag Antaios über seine Webseite auch Bücher des Leipziger Verlags anbietet und verkauft hat.

Verlegerin Monika Osberghaus: „Wir konnten es erst kaum glauben, dass dieser Anbieter mit unseren Büchern Geld verdient. Das wollen wir nicht und wir haben nun einen Weg gefunden, wie der Vorgang trotzdem noch Gutes bewirkt. Weitere Verlage, denen das sicher auch nicht gefällt, sind gleichfalls betroffen und sollten sich das mal anschauen.“

Was war geschehen? Über den Antaios-Webshop wurden Ausgaben des Buches „Alle Kinder“ von Martin Schmitz-Kuhl und Anke Kuhl verkauft. Der Klett Kinderbuch Verlag erwirtschaftete damit knapp 250 Euro. Da es kompliziert ist, einen einzelnen Webshop aus dem System auszuschließen, und da Verbots-Aktionen sowieso nicht zu Klett Kinderbuch passen, verdoppelt der Verlag nun die Summe und spendet 500 Euro an die Berliner Buchhandlung Leporello. Diese war in den vergangenen Jahren mehrfach Ziel von Anschlägen aus dem rechten Spektrum gewesen. Inhaber Heinz Ostermann freut sich: „Diese Aktion des Klett Kinderbuch Verlages passt hervorragend zu der Bilderwelt von Anke Kuhl. Beides ist frech, intelligent und unangepasst! Vielen Dank dafür!“

Von Heinz Ostermann stammt übrigens der schöne Begleitspruch zu dieser Meldung, den Anke Kuhl sogleich kongenial ins Bild gesetzt hat.

Pressemitteilung
KLETT KINDERBUCH SPENDET ERLÖSE AUS ANTAIOS-VERKÄÜFEN AN BERLINER BUCHHANDLUNG

Der Klett Kinderbuch Verlag wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der neurechte und unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehende Verlag Antaios über seine Webseite auch Bücher des Leipziger Verlags anbietet und verkauft hat.

Verlegerin Monika Osberghaus: „Wir konnten es erst kaum glauben, dass dieser Anbieter mit unseren Büchern Geld verdient. Das wollen wir nicht und wir haben nun einen Weg gefunden, wie der Vorgang trotzdem noch Gutes bewirkt. Weitere Verlage, denen das sicher auch nicht gefällt, sind gleichfalls betroffen und sollten sich das mal anschauen.“

Was war geschehen? Über den Antaios-Webshop wurden Ausgaben des Buches „Alle Kinder“ von Martin Schmitz-Kuhl und Anke Kuhl verkauft. Der Klett Kinderbuch Verlag erwirtschaftete damit knapp 250 Euro. Da es kompliziert ist, einen einzelnen Webshop aus dem System auszuschließen, und da Verbots-Aktionen sowieso nicht zu Klett Kinderbuch passen, verdoppelt der Verlag nun die Summe und spendet 500 Euro an die Berliner Buchhandlung Leporello. Diese war in den vergangenen Jahren mehrfach Ziel von Anschlägen aus dem rechten Spektrum gewesen. Inhaber Heinz Ostermann freut sich: „Diese Aktion des Klett Kinderbuch Verlages passt hervorragend zu der Bilderwelt von Anke Kuhl. Beides ist frech, intelligent und unangepasst! Vielen Dank dafür!“

Von Heinz Ostermann stammt übrigens der schöne Begleitspruch zu dieser Meldung, den Anke Kuhl sogleich kongenial ins Bild gesetzt hat.

UNGEHORSAM - Nicola Karlsson liest aus ihrem hochaktuellen Roman bei LEPORELLODie erste Lesung nach 19 Monaten. Endlich ...
13/10/2021

UNGEHORSAM - Nicola Karlsson liest aus ihrem hochaktuellen Roman bei LEPORELLO

Die erste Lesung nach 19 Monaten. Endlich geht es weiter!!!

Kurz vor der Bundestagswahl traten sechs junge Menschen in Berlin in den Hungerstreik, um einen radikalen Klimawandel zu erzwingen. Manche schüttelten den Kopf, viele waren ratlos, andere erschüttert. Egal wie man zu dem Mittel des Hungerstreiks steht: die Angehörigen, Mütter, Väter, Geschwister, waren in tiefster Sorge um das Leben dieser, ihnen nahestehenden Menschen.

Ein ähnlich radikales Szenario mag Nicola Karlsson vor Augen gehabt haben, als sie ihren Roman „Ungehorsam“ geschrieben hat. Rebekka ist in Sorge um ihre fünfzehnjährige Tochter Lara, die verschwunden ist. Als die Polizei abwiegelt, macht sich Rebekka selbst auf die Suche. Sie stößt auf eine Gruppe junger Aktivistinnen, denen die friedlichen Klimaproteste im Land nicht weit genug gehen. Alles deutet darauf hin, dass Lara bei ihnen ist, um für mehr soziale Verantwortung zu kämpfen – und dass ihnen jedes Mittel recht ist. Mitreißend, klar und mit großer Empathie erzählt Nicola Karlsson vom Ringen einer Mutter um das Vertrauen ihrer Tochter und von einer Generation, die bereit ist, zur Rettung ihrer Zukunft Grenzen zu überschreiten.

Entstanden ist ein hochaktueller Roman, der uns in sehr persönlicher Weise an der sich wandelnden Gefühlswelt von Rebekka teilhaben lässt, die Bedeutung von Vertrauen und Loslassen in den Blick nimmt, aber auch die Frage stellt, ob der Zweck die Mittel heiligt.
Mit „Ungehorsam“ hat die Berliner Autorin und Mutter zweier Töchter ihren dritten Roman vorgelegt. Sie liest am Freitag, den 15.10.21, um 19 Uhr in der Buchhandlung LEPORELLO. Die schlechte Nachricht zum Schluss: die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Aber: im November folgt schon die nächste Lesung!

Das Copyright für das Foto liegt bei Detlef Eden.

UNGEHORSAM - Nicola Karlsson liest aus ihrem hochaktuellen Roman bei LEPORELLO

Die erste Lesung nach 19 Monaten. Endlich geht es weiter!!!

Kurz vor der Bundestagswahl traten sechs junge Menschen in Berlin in den Hungerstreik, um einen radikalen Klimawandel zu erzwingen. Manche schüttelten den Kopf, viele waren ratlos, andere erschüttert. Egal wie man zu dem Mittel des Hungerstreiks steht: die Angehörigen, Mütter, Väter, Geschwister, waren in tiefster Sorge um das Leben dieser, ihnen nahestehenden Menschen.

Ein ähnlich radikales Szenario mag Nicola Karlsson vor Augen gehabt haben, als sie ihren Roman „Ungehorsam“ geschrieben hat. Rebekka ist in Sorge um ihre fünfzehnjährige Tochter Lara, die verschwunden ist. Als die Polizei abwiegelt, macht sich Rebekka selbst auf die Suche. Sie stößt auf eine Gruppe junger Aktivistinnen, denen die friedlichen Klimaproteste im Land nicht weit genug gehen. Alles deutet darauf hin, dass Lara bei ihnen ist, um für mehr soziale Verantwortung zu kämpfen – und dass ihnen jedes Mittel recht ist. Mitreißend, klar und mit großer Empathie erzählt Nicola Karlsson vom Ringen einer Mutter um das Vertrauen ihrer Tochter und von einer Generation, die bereit ist, zur Rettung ihrer Zukunft Grenzen zu überschreiten.

Entstanden ist ein hochaktueller Roman, der uns in sehr persönlicher Weise an der sich wandelnden Gefühlswelt von Rebekka teilhaben lässt, die Bedeutung von Vertrauen und Loslassen in den Blick nimmt, aber auch die Frage stellt, ob der Zweck die Mittel heiligt.
Mit „Ungehorsam“ hat die Berliner Autorin und Mutter zweier Töchter ihren dritten Roman vorgelegt. Sie liest am Freitag, den 15.10.21, um 19 Uhr in der Buchhandlung LEPORELLO. Die schlechte Nachricht zum Schluss: die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Aber: im November folgt schon die nächste Lesung!

Das Copyright für das Foto liegt bei Detlef Eden.

RUDOW EMPÖRT SICH. GEMEINSAM FÜR RESPEKT UND VIELFALTlädt ein zu einer Podiumsdiskussion„RECHTER TERROR IN NEUKÖLLN - WA...
22/08/2021

RUDOW EMPÖRT SICH. GEMEINSAM FÜR RESPEKT UND VIELFALT
lädt ein zu einer Podiumsdiskussion

„RECHTER TERROR IN NEUKÖLLN - WAS TUN?“

mit demokratischen Kandidat*innen im Wahlkreis Rudow für das Abgeordnetenhaus:
Franziska Giffey (SPD) - Philine Niethammer (Bündnis 90/Grüne) - Olaf Schenk (CDU) - Niklas Schrader (Die Linke) - angefragt Florian Kluckert (FDP)
Moderation: Bianca Klose (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus)
Montag 13. September 2021, 19 Uhr
Ort: Ev. Kirchengemeinde Rudow, Kirchgarten, Köpenicker Straße 185, 12355 Berlin

Am 4.7.2021 wurde ein polizeibekannter Nazi festgenommen, nachdem er in der Neuköllner Straße, Ecke Fritz-Erler-Allee einen Mann rassistisch beleidigt und mit einem Messer verletzt hatte. Diese Tat reiht sich ein in eine jahrzehntelange Serie von rechten Anschlägen auf Projekte, Einrichtungen, an privaten Wohnorten und auf Personen in Neukölln. Zur jüngeren Neuköllner Anschlagsserie rechnen die Ermittler 72 Anschläge, darunter 23, oft Leben gefähr­dende Brandanschläge – von der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung als rechter Terror qualifiziert. Hauptverdächtige sind ein früherer Bezirksfunktionär der AfD (!) und ein ehemaliger NPDler. All diese Geschehnisse sind bis heute unaufgeklärt, ebenso wie damit im Zusammenhang stehende Behördenskandale, die von Journalist*innen und engagierten Demokrat*innen aufgedeckt wurden.

Wie konnte es zu so einer gefährlichen Entwicklung kommen und was unternimmt die Politik dagegen? Wie geht sie damit um, dass alleine im Juli 2021 zwei Polizei-Chat-Gruppen bekannt wurden, die seit Jahren volksverhetzende Inhalte verbreiten? Was tut sie gegen die Weitergabe geschützter Adressen? Das sind Fragen, denen sich die eingeladenen Rudower Kandidat*innen für die Wahl zum Abgeordnetenhaus stellen müssen.

Die Betroffenen der Neuköllner Anschlagsserie fordern zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen und über 25.000 Unterstützer*innen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Behördenversagen. Bestätigt fühlen sie sich durch offizielle Sonderuntersuchungen zum Neukölln-Komplex, die klare Defizite bei den ermittelnden Behörden benannt haben. Wird das neu gewählte Abgeordnetenhaus seiner politischen Kontrollaufgabe gegenüber den Behörden gerecht werden? Wie positionieren sich die Podiumsgäste zum Untersuchungsausschuss: Ja oder Nein?

Der rechte Terror bedroht die Demokratie. Er richtet sich gegen Menschen, die sich gegen Rechts und für Geflüchtete engagieren, die eine Migrationsgeschichte haben, Kommunalpolitiker*innen, Parteien, Gewerkschafter*innen und eine Jugendorganisation. Den nationalistischen und rassistischen Ressentiments, denen er sich bedient, gilt es auch bei der Wahl in Rudow entgegenzutreten.

Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen. 60 Personen (geimpft, getestet, genesen) können im Kirchgarten unter einem Zeltdach teilnehmen, bei gutem Wetter mehr.

Anmeldung unter: [email protected] oder in der Leporello-Buchhandlung
V.i.S.d.P.: H. Ostermann, c/o Leporello, Krokusstraße 91, 12357 Berlin

Hinweis: Die Veranstaltenden machen von ihrem Hausrecht Gebrauch und schließen Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung aus.

DAS FOTO ZEIGT AKTUELLE "WAHLWERBUNG" IN RUDOW!

RUDOW EMPÖRT SICH. GEMEINSAM FÜR RESPEKT UND VIELFALT
lädt ein zu einer Podiumsdiskussion

„RECHTER TERROR IN NEUKÖLLN - WAS TUN?“

mit demokratischen Kandidat*innen im Wahlkreis Rudow für das Abgeordnetenhaus:
Franziska Giffey (SPD) - Philine Niethammer (Bündnis 90/Grüne) - Olaf Schenk (CDU) - Niklas Schrader (Die Linke) - angefragt Florian Kluckert (FDP)
Moderation: Bianca Klose (Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus)
Montag 13. September 2021, 19 Uhr
Ort: Ev. Kirchengemeinde Rudow, Kirchgarten, Köpenicker Straße 185, 12355 Berlin

Am 4.7.2021 wurde ein polizeibekannter Nazi festgenommen, nachdem er in der Neuköllner Straße, Ecke Fritz-Erler-Allee einen Mann rassistisch beleidigt und mit einem Messer verletzt hatte. Diese Tat reiht sich ein in eine jahrzehntelange Serie von rechten Anschlägen auf Projekte, Einrichtungen, an privaten Wohnorten und auf Personen in Neukölln. Zur jüngeren Neuköllner Anschlagsserie rechnen die Ermittler 72 Anschläge, darunter 23, oft Leben gefähr­dende Brandanschläge – von der Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung als rechter Terror qualifiziert. Hauptverdächtige sind ein früherer Bezirksfunktionär der AfD (!) und ein ehemaliger NPDler. All diese Geschehnisse sind bis heute unaufgeklärt, ebenso wie damit im Zusammenhang stehende Behördenskandale, die von Journalist*innen und engagierten Demokrat*innen aufgedeckt wurden.

Wie konnte es zu so einer gefährlichen Entwicklung kommen und was unternimmt die Politik dagegen? Wie geht sie damit um, dass alleine im Juli 2021 zwei Polizei-Chat-Gruppen bekannt wurden, die seit Jahren volksverhetzende Inhalte verbreiten? Was tut sie gegen die Weitergabe geschützter Adressen? Das sind Fragen, denen sich die eingeladenen Rudower Kandidat*innen für die Wahl zum Abgeordnetenhaus stellen müssen.

Die Betroffenen der Neuköllner Anschlagsserie fordern zusammen mit anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen und über 25.000 Unterstützer*innen einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum Behördenversagen. Bestätigt fühlen sie sich durch offizielle Sonderuntersuchungen zum Neukölln-Komplex, die klare Defizite bei den ermittelnden Behörden benannt haben. Wird das neu gewählte Abgeordnetenhaus seiner politischen Kontrollaufgabe gegenüber den Behörden gerecht werden? Wie positionieren sich die Podiumsgäste zum Untersuchungsausschuss: Ja oder Nein?

Der rechte Terror bedroht die Demokratie. Er richtet sich gegen Menschen, die sich gegen Rechts und für Geflüchtete engagieren, die eine Migrationsgeschichte haben, Kommunalpolitiker*innen, Parteien, Gewerkschafter*innen und eine Jugendorganisation. Den nationalistischen und rassistischen Ressentiments, denen er sich bedient, gilt es auch bei der Wahl in Rudow entgegenzutreten.

Es gelten die aktuellen Corona-Regelungen. 60 Personen (geimpft, getestet, genesen) können im Kirchgarten unter einem Zeltdach teilnehmen, bei gutem Wetter mehr.

Anmeldung unter: [email protected] oder in der Leporello-Buchhandlung
V.i.S.d.P.: H. Ostermann, c/o Leporello, Krokusstraße 91, 12357 Berlin

Hinweis: Die Veranstaltenden machen von ihrem Hausrecht Gebrauch und schließen Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, von der Veranstaltung aus.

DAS FOTO ZEIGT AKTUELLE "WAHLWERBUNG" IN RUDOW!

OPEN AIR KINOFreitag, der 4.6.21, 21 UhrAlte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, 12355 BerlinDEPORTATION CLASSDokumentarfilm...
27/05/2021

OPEN AIR KINO
Freitag, der 4.6.21, 21 Uhr
Alte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, 12355 Berlin

DEPORTATION CLASS
Dokumentarfilm von C. Rau und H. Wendler
2016, 85 Minuten

"Deportation Class" beschreibt als Begrifflichkeit die Gruppe von Menschen, die im Rahmen von Linien- und Charterflügen in Flugzeuge gesetzt und abgeschoben werden, ansonsten aber namenlos bleiben. "Deportation Class" ist auch der Titel des mehrfach ausgezeichneten, 85minütigen Dokumentarfilms der Grimme-Preisträger Carsten Rau und Hauke Wendler.

Der Film entstand 2016 in Mecklenburg-Vorpommern, als in diesem Bundesland die erste Sammelabschiebung durchgeführt wurde und die beiden Regisseure überraschend die Erlaubnis erhielten die Abschiebung von 200 Menschen nach Albanien zu filmen. Entstanden ist ein Film mit bewegenden und teils schockierenden Bildern. Der Film zeigt nicht nur, wie Abschiebungen geplant und durchgeführt werden, er zeigt vor allem, was abgeschobene Menschen nach ihrer Ankunft im Heimatland erwartet.

Zu Wort kommen u.a. Medina und ihr Vater Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Elidor und Angiela wiederum waren aus Angst vor Blutrache nach Deutschland geflohen und finden sich nach der Abschiebung plötzlich schutzlos in Tirana wieder.

Beim Thema Abschiebung fehlt es oft an fundierten Fakten und Informationen. Oft wird Abschiebung als Allheilmittel gegen die vermeintlich überbordende Zuwanderung stilisiert. "Deportation Class" schärft den kritischen Blick auf die Abschiebepraxis gerade auch dadurch, dass Abgeschobene als betroffene Menschen zu Wort kommen und wir damit Anteil an ihrem Schicksal nehmen können.

Teilnahme nur mit Anmeldung und unter Einhaltung der Infektionsschutzregeln!

Anmeldung unter: [email protected] oder in der Buchhandlung LEPORELLO

Eine Veranstaltung von "Rudow empört sich. Gemeinsam für Respekt und Vielfalt" im Rahmen des Festivals Offenes Neukölln

OPEN AIR KINO
Freitag, der 4.6.21, 21 Uhr
Alte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, 12355 Berlin

DEPORTATION CLASS
Dokumentarfilm von C. Rau und H. Wendler
2016, 85 Minuten

"Deportation Class" beschreibt als Begrifflichkeit die Gruppe von Menschen, die im Rahmen von Linien- und Charterflügen in Flugzeuge gesetzt und abgeschoben werden, ansonsten aber namenlos bleiben. "Deportation Class" ist auch der Titel des mehrfach ausgezeichneten, 85minütigen Dokumentarfilms der Grimme-Preisträger Carsten Rau und Hauke Wendler.

Der Film entstand 2016 in Mecklenburg-Vorpommern, als in diesem Bundesland die erste Sammelabschiebung durchgeführt wurde und die beiden Regisseure überraschend die Erlaubnis erhielten die Abschiebung von 200 Menschen nach Albanien zu filmen. Entstanden ist ein Film mit bewegenden und teils schockierenden Bildern. Der Film zeigt nicht nur, wie Abschiebungen geplant und durchgeführt werden, er zeigt vor allem, was abgeschobene Menschen nach ihrer Ankunft im Heimatland erwartet.

Zu Wort kommen u.a. Medina und ihr Vater Gezim, der in Deutschland auf eine bessere Zukunft für seine Kinder hoffte. Elidor und Angiela wiederum waren aus Angst vor Blutrache nach Deutschland geflohen und finden sich nach der Abschiebung plötzlich schutzlos in Tirana wieder.

Beim Thema Abschiebung fehlt es oft an fundierten Fakten und Informationen. Oft wird Abschiebung als Allheilmittel gegen die vermeintlich überbordende Zuwanderung stilisiert. "Deportation Class" schärft den kritischen Blick auf die Abschiebepraxis gerade auch dadurch, dass Abgeschobene als betroffene Menschen zu Wort kommen und wir damit Anteil an ihrem Schicksal nehmen können.

Teilnahme nur mit Anmeldung und unter Einhaltung der Infektionsschutzregeln!

Anmeldung unter: [email protected] oder in der Buchhandlung LEPORELLO

Eine Veranstaltung von "Rudow empört sich. Gemeinsam für Respekt und Vielfalt" im Rahmen des Festivals Offenes Neukölln

Adresse

Krokusstr. 91
Berlin
12357

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 18:30
Dienstag 10:00 - 18:30
Mittwoch 10:00 - 18:30
Donnerstag 10:00 - 18:30
Freitag 10:00 - 18:30
Samstag 10:00 - 14:00

Telefon

030-665 26153

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Die Bombe, die uns töten sollte - Image Bernd Rausch Klaus Gietinger im nd.DerTag: Bombe ist nicht gleich Bombe – „Die Bombe, die uns töten sollte“ Image Wahlkampfplakat 1990, Linkmon99e Liste - PDS Saarland Die politisch Verantwortlichen und die beiden Massenmedien im Saarland* verweigern auch 30 Jahre nach dem versuchten Attentat auf das Wahlkampfbüro der Linke Liste/PDS in Saarbrücken, bei dem bis zu 35 Personen ermordet werden sollten, jegliche Aufklärung. Josef Reindl trägt diesem Umstand Rechnung und titelt seinen Beitrag in den „Saarbrücker Hefte 122“: „Braunland oder wie ich lernte, dass Bombe nicht gleich Bombe ist“. Klaus Gietinger in der Tageszeitung „nd.DER TAG“ (11.2 2021): Die braune Bombe - Bernd Rausch über ein Attentat - Er hat vor 30 Jahren, obwohl Sponti, den Wahlkampf der PDS in Saarbrücken geleitet. Er wollte etwas verändern. Als er die Treppe vor dem PDS Büro reinigte, fiel ihm ein rechteckiges Päckchen auf. Einem Lkw-Fahrer, der gerade zufällig Wahlkampfmaterial anlieferte und den er vom Alter her als jemanden einschätzte, der»gedient«hatte, zeigte er das Paket. Der Mann nahm sofort Reißaus. Bernd Rausch gelang es mit Mühe, den Mann einzuholen. Das sei eine Bombe, schrie dieser. Und so war es. Wenige Minuten vor der Explosion konnte sie entschärft werden. … Erst jetzt, drei Jahrzehnte nach der Tat, macht sich Rausch daran seinen Horrortrip zu verarbeiten. In einem Buch. Doch das Buch geht nicht allein um diese Bombe. Rausch weitet den Blick, schaut auf die rechte Szene im Saarland, die sich seitdem sprunghaft entwickelt hatte, es gab zahlreiche Brandanschläge in Völklingen und Saarlouis. Samuel Yeboah wurde dabei ermordet. Und was tat die Polizei, der Verfassungsschutz und die Bundesanwaltschaft? Man ermittelte wieder schlampig und stellte alsbald das Verfahren ein. 1999, vor gut 20 Jahren, geht eine Bombe hoch in der Volkshochschule Saarbrücken, zerstört die Räume, beschädigt die angrenzende Kirche schwer und warum? Dort gab es die Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“, gegen die z. B. Ministerpräsident Peter Müller (CDU), heute Verfassungsrichter, gehetzt hatte, die Saarbrücker Zeitung unzählige Leserbriefe im NS-Ton hatte abdrucken lassen. Und wieder wurde kein Täter gefunden, wurden die Bomben nicht verglichen, schlampig ermittelt. …. Und Rausch weitet den Blick erneut, springt von der Saar ins „Reich“. Rausch geht zurück ins Jahr 1980, nach München zum schlimmsten Terrorakt Deutschlands nach dem Krieg …. Und Rausch wandert weiter, zu den Anschlägen der NSU, immer weiter, nach Hanau, nach Halle, bis hin zum Mord an Walter Lübcke (CDU). Fast überall wird schlecht ermittelt, meist vom Einzeltäter gesprochen, oft werden die Opfer als Täter verhöhnt (NSU). Nirgends wird der Zusammenhang wirklich aufgedeckt. Rausch legt den Finger in die Wunde: Nicht nur Nachlässigkeit, nicht nur Unfähigkeit, hat diese Taten unaufgeklärt gelassen. Der Staatsapparat ist selbst verwickelt darin, mal mehr, mal weniger. … Man muss nicht jeder Vermutung Rauschs folgen, beunruhigend ist das Buch allemal und lesenswert. ... Die braune Bombe aber liegt, wie im Traum, immer noch unter der Treppe. Denn niemand – nicht einmal die Saar-Linke - will wissen, wo sie herkam. … Bernd Rausch, Die Bombe die uns töten sollte, Saarbrücken 2020, 200 Seiten, 14,90 Euro. B.Rausch: Der saarländischen Generalstaatsanwaltschaft und den zuständigen Polizeibehörden habe ich im Herbst 2020, die uns als Nebenkläger 1993 zur Verfügung gestellten Ermittlungsakten „Versuchter Sprengstoffanschlag z. N. der PDS-Geschäftsstelle“ übergeben. Beide Behörden verfügten nicht mehr über die Unterlagen, obwohl das begangene Verbrechen nicht verjährt. Mein Anliegen – Liest das Buch - Helft Öffentlichkeit herzustellen und unterstützt das Buch und den Film. http://www.ausstellung-rausch.de/1_Bomben.../Rausch_Mao.htm *Saarbrücker Zeitung, Saarländischer Rundfunk Die Buchrezension von Klaus Gietinger im nd.derTag http://www.ausstellung-rausch.de/1_Bomben_Buch/nd.htm Der Film zum Buch https://www.youtube.com/watch?v=kUy97waaWfo
"Die Nacht der Wölfe" von Marina Scheske. Ein Roman über den allgegenwärtigen Rassismus und ähnliche Befindlichkeiten. Neu im "Verlag Kleine Schritte", vorgestellt auf der Frankfurter Buchmesse.
Guter Service, umfangreiches Sortiment.
Ich habe gerade den Artikel im Zeitspiegel über die ständigen Bedrohungen und Anschläge von Rechts in Neukölln gelesen. Ich bewundere euren Mut und euer Durchhaltevermögen. Wir brauchen jeden einzelnen von euch, wenn unser Widerstand gegen diese braune Gefahr Erfolg haben soll. Sie und ihre Anheizer von ganz oben, die AfD und auch die NPD, dürfen ihr Unwesen nicht mehr länger treiben. Es wird Zeit, dass sie von der Bildfläche verschwinden. Unsere Stärke ist der friedliche Widerstand - im Gegensatz zu der unsäglichen Gewalt die von den Rechten ausgeht. Das hebt uns ab. Vielen Dank für euren Einsatz. UND wir Buchhändler müssen auch in der Hinsicht zusammenhalten ;-)
Sozialpolitische grüße vom Vors.Knastschaden§kollektiv,Andre Moussa aus Berlin....Wir wollen am 18.10.2018 um 12 Uhr ein Gedenktag für die Opfer hinter Gittern und ihrer Angehörigen machen...Britz-Süd,Rudower Str./Ecke-Möwenweg,an dem ort wo Burak Bektas erschossen worden ist!ich habe in Wuppertal schon 2015 eine Podiumsdiskussion vollzogen,die PIRATEN,LINKEN und andere.Organasitationen haben teilgegenommen..Email [email protected] oder über fb massoud.moussa.940
Cool , weiter so !
Zur diesjährigen Kinderschreibwerkstatt anlässlich des Welttags des Buches kommt der Lyriker, Schauspieler, Theaterautor, Regisseur und Dramaturg Tuncay Gary mit seiner im Wedding angesiedelten Literaturwerkstatt in die Buchhandlung LEPORELLO. Los geht es um 14.30. Bis 16.30 Uhr wird Gary mit Kindern im Alter von zirka zehn Jahren an verschiedenen Schreibanlässen arbeiten, seien es nun Gedichte oder kurze Geschichten. Thematisch ist ihm das Naturerleben stets eine Herzensangelegenheit. Im Mittelpunkt stehen die Freude an der Sprache und die Kreativität der Teilnehmer. Und natürlich der Spaß gemeinsam mit allen anderen Kinder Sprache zu erleben. Insgesamt können 20 bis 25 Kinder an der Schreibwerkstatt teilnehmen. Der Eintritt beträgt 4 € und die Anmeldung kann unter 030 / 665 261 53 erfolgen. Noch das Schulmäppchen mitbringen und schon geht es los. An das Schulmäppchen müssen allerdings die Schulklassen nicht denken, die auch in diesem Jahr rund um den Welttag des Buches die LEPORELLO-Buchhandlung stürmen werden. Eine gewisse Pfiffigkeit wäre aber förderlich, um bei der Schnitzeljagd bestehen zu können. Denn das ist Voraussetzung, um zum Abschluss ein Buch geschenkt zu bekommen, welches „Ich schenke dir eine Geschichte“ heißt. Es wird von der Stiftung Lesen und dem cbj-Verlag herausgegeben und jedes Jahr von mitunter namhaften Autorinnen und Autoren inhaltlich neu befüllt. Tuncay Gary ist Lyriker, Schauspieler, Theaterautor, Regisseur und Dramaturg. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichte und Prosatexte. Neben Engagements als Schauspieler für Film und Theater (Wiener Burgtheater, Maxim Gorki Theater, Deutsches Theater Berlin) produziert er eigene wie fremde Theaterstücke. Die von ihm im Wedding angebotene Literatur- und Theaterwerkstatt wendet sich nicht nur an Kinder, sondern auch an Jugendliche und Senioren.
Schön, das Radio Eins das Thema aufgenommen hat.