01/04/2018
Das Drama nimmt seinen Lauf, denn beim Bau des Aachener Polizeipräsidiums der Polizei NRW Aachen ist es tatsächlich zum befürchteten Befall gekommen!
Trotz eindringlicher Warnungen unsererseits, der eingebaute Beton müsse aufgrund einer bevorstehenden Plage bereits beim Anmischen mit Mottenkugeln geschützt werden, wurden vermutlich aus Kostengründen keine Maßnahmen ergriffen.
Wir wissen bereits länger von diesem Problem und haben frühzeitig für Euch vorgesorgt, damit unser Beton resistent gegen einen Befall ist.
+++ Baustopp im neuen Polizeipräsidium; Betonmotte im Mauerwerk entdeckt +++
Schock für die Aachener Polizei. Der Termin der Fertigstellung des neuen Aachener Polizeipräsidiums an der Trierer Straße wackelt. Eine Portion Ungewissheit macht sich bei den Ordnungshütern breit.
Man denkt zunächst an einen schlechten Aprilscherz, wenn man hört warum: Baustatiker hatten vor Tagen bei einer Baubegehung im tragenden Mauerwerk hunderte Larven der Betonmotte entdeckt.
Das Insekt mit seiner hohen Population gilt als Schrecken jeglicher Handwerkskunst. Die Larven des bis zu drei Zentimeter groß werdenden Insekts ernähren sich ausschließlich von Beton. Im Laufe ihrer Entwicklung verhärten die Larven und „sprengen“ förmlich den Beton. Es entstehen Risse. So auch im neuen Polizeipräsidium wie Statiker nun herausfanden.
Bauwissenschaftler werden nun zu Rate gezogen um herauszufinden, wie man den Insekten umweltverträglich an den Kragen gehen kann, ohne die Bausubstanz nachhaltig zu schädigen. Ähnliche Probleme mit der vornehmlich auf der Nordhalbkugel der Erde lebenden Betonmotte hat es bereits beim Bau des neuen Berliner Flughafens gegeben. Das Ergebnis ist bekannt.
Das neue Polizeipräsidium hätte planmäßig im Frühjahr 2019 die neue Heimat der Ordnungshüter werden sollen. Der Termin steht nun in Frage