Gesund & Glücklich leben

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Coaching für emotionales Essen: Lerne Heisshunger zu verstehen, Essanfälle zu stoppen und eine gesunde, entspannte Beziehung zum Essen aufzubauen - nachhaltig und ohne Diät.

Du bist lieber stark, als andere um Hilfe zu bitten. Du sagst, dass alles okay ist, obwohl du eigentlich müde bist. Und ...
22/08/2026

Du bist lieber stark, als andere um Hilfe zu bitten. Du sagst, dass alles okay ist, obwohl du eigentlich müde bist. Und selbst an schlechten Tagen versuchst du, dir nichts anmerken zu lassen.

Vielleicht fühlt es sich sicherer an, alles mit dir selbst auszumachen.

Denn Hilfe anzunehmen bedeutet auch, dich zu zeigen. Zugeben zu müssen, dass du gerade nicht alles im Griff hast.

Doch echte Stärke bedeutet nicht, immer alleine weiterzumachen.

Sie bedeutet auch, dir zu erlauben, getragen zu werden. Nicht, weil du schwach bist. Sondern weil du nicht alles alleine tragen musst.

20/08/2026

Essanfälle sind nicht das eigentliche Problem.

Sie sind das Resultat von etwas, das oft schon viel früher beginnt.

Vielleicht beginnt es am Morgen, wenn du aufstehst und dir vornimmst, heute wieder alles richtig zu machen.

Du funktionierst. Du reisst dich zusammen und schiebst deine Bedürfnisse zur Seite.

Und während du nach aussen weiter funktionierst, steigt der Druck in dir immer weiter an.

Bis dein Nervensystem irgendwann nach Entlastung sucht.

Dann kommt der Drang zu essen.

Nicht, weil du schwach bist oder Disziplin fehlt.
Sondern weil Essen für einen Moment etwas übernimmt, das dir vorher gefehlt hat:

Der Essanfall ist deshalb oft nicht der Anfang des Problems.

Er ist der Moment, in dem sichtbar wird, wie lange du schon über deine Grenzen gegangen bist.

Wenn du nur versuchst, den Essanfall zu verhindern, ohne den Druck davor zu verstehen, kämpfst du immer wieder gegen das Resultat.

Die eigentliche Veränderung beginnt früher.

Er beginnt bei der Frage:

Was passiert in mir, bevor der Drang zu essen überhaupt entsteht?

Du brauchst nicht mehr Kontrolle.
Sondern eine Veränderung, damit der innere Druck gar nicht erst entstehen kann.

Ich bin jetzt schon gut genug.Auch mit meinen Unsicherheiten, meinen schlechten Tagen und den Seiten an mir, die ich nic...
18/08/2026

Ich bin jetzt schon gut genug.

Auch mit meinen Unsicherheiten, meinen schlechten Tagen und den Seiten an mir, die ich nicht immer mag.

Ich darf mich annehmen mit all meinen Ecken und Kanten.

Und trotzdem darf ich mich verändern.

Nicht, weil mit mir etwas nicht stimmt.
Nicht, weil ich mich endlich reparieren muss.
Sondern weil ich mir selbst wichtig bin.

Nicht aus Druck. Sondern aus Verbindung mit mir.

17/08/2026

Viele fühlen sich nach einem Essanfall schuldig.

Sie denken, sie hätten versagt. Sie seien undiszipliniert gewesen. Nicht stark genug, um dagegenzuhalten.

Doch oft ist genau das Gegenteil der Fall.

Du hast vielleicht den ganzen Tag funktioniert, dich zusammengerissen und weitergemacht, obwohl du längst müde, angespannt oder überfordert warst.

Irgendwann erreicht dein Nervensystem einen Punkt, an dem es Entlastung sucht. Und Essen kann für einen kurzen Moment genau diese Erleichterung bringen: Ruhe, Ablenkung, oder das Gefühl, endlich loslassen zu können.

Das bedeutet nicht, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Es bedeutet, dass dein System versucht, mit der Überlastung umzugehen.

Noch strenger mit dir zu sein, dich stärker zu kontrollieren oder dir neue Regeln aufzuerlegen, löst deshalb oft nicht das eigentliche Problem. Es erhöht nur den inneren Druck, der dich später wieder an denselben Punkt bringt.

Veränderung beginnt nicht erst in dem Moment, in dem der Drang zu essen auftaucht.

Sie beginnt viel früher.

Dort, wo du lernst wahrzunehmen, wann der innerer Druck entsteht. Was dich erschöpft. Welche Gefühle du ständig zurückhältst. Und was du wirklich brauchst, bevor dein System nach Essen als Erleichterung sucht.

Du brauchst nicht noch mehr Härte.

Du brauchst einen neuen Umgang mit dem, was dich innerlich so viel Kraft kostet.

10/08/2026

Der Essanfall beginnt lange, bevor er tatsächlich stattfindet.

In dem Moment, in dem du wieder funktionierst, obwohl du eigentlich erschöpft bist.
In dem du deine Gefühle wegdrückst.
In dem du dir keine Pause erlaubst.

Der innere Druck steigt langsam an, bis Essen zum Ventil wird.

Nicht, weil dir Disziplin fehlt.
Sondern weil dein System nach Entlastung sucht.

Deshalb liegt die Lösung nicht in noch mehr Kontrolle, sondern darin, früher wahrzunehmen, was sich in dir aufbaut.

09/08/2026

Es macht einen Unterschied, ob du dich selbst schön fühlst oder ob du dich so kleidest, weil dich "ja eh niemand sieht".

Nicht, weil du immer perfekt gestylt sein musst.
Und auch nicht, weil dein Wert davon abhängt, wie du aussiehst.

Sondern weil es etwas mit deinem Gefühl macht, wenn du dich im Spiegel anschaust und dir gefällst.

Wenn du Kleidung trägst, in der du dich wohlfühlst.
Wenn deine Haare so sitzen, wie du es magst.

Damit verändert sich nicht nur dein Aussehen.

Sondern auch deine Haltung, deine Energie und die Art, wie du durch den Tag gehst.

Sich schön zu machen, kann eine Form von Selbstfürsorge sein.

Nicht für andere.
Sondern einfach, weil du dich selbst ein bisschen besser fühlst, wenn du dir gefällst.

08/08/2026

Du hast so viele Dinge richtig gemacht.

Und trotzdem hängt dein Blick an dieser einen Sache, die nicht gut gelaufen ist.

Warum fällt es uns so leicht, uns für Fehler zu kritisieren? Und so schwer, uns für all das anzuerkennen, was wir jeden Tag leisten?

Sei heute nett zu dir.

Lob dich auch für die kleinen Dinge.

Du musst nicht erst etwas Aussergewöhnliches leisten, um stolz auf dich sein zu dürfen.

Manchmal darfst du dir einfach selbst auf die Schulter klopfen und sagen:

Ich habe heute mein Bestes gegeben.
Und das darf genug sein.

02/08/2026

Wenn du ständig funktionierst, dich zusammenreisst und deine eigenen Bedürfnisse zurückstellst, entsteht innerer Druck.

Essen kann dann zu einem Weg werden, diesen Druck kurzfristig abzubauen.

Das bedeutet nicht, dass dir Disziplin fehlt.

Es geht vielmehr darum, zu verstehen, warum dieser Druck überhaupt entsteht. Denn oft liegen dahinter tiefe emotionale Muster, die zuerst sichtbar werden müssen.

Ich weiss, das klingt einfacher, als es ist.

Aber bitte sei dir bewusst: Noch mehr Disziplin, Kontrolle und Zwang werden Essanfälle nicht lösen. Sie verstärken oft genau den Druck, der sie auslöst.

Nicht erst dann eine Pause zu machen, wenn gar nichts mehr geht. Nicht jedes Bedürfnis aufzuschieben, nur weil gerade et...
31/07/2026

Nicht erst dann eine Pause zu machen, wenn gar nichts mehr geht. Nicht jedes Bedürfnis aufzuschieben, nur weil gerade etwas anderes wichtiger scheint.

Gut auf dich zu schauen bedeutet, dich selbst ernst zu nehmen.

Zu merken, wenn du müde bist. Grenzen zu setzen, bevor du dich verlierst. Und dir auch dann Fürsorge zu schenken, wenn du nichts geleistet hast.

Selbsfürsorge zeigt sich nicht nur darin, wie du über dich denkst.

Sondern darin, wie du jeden Tag mit dir umgehst.

29/07/2026

Kurz durchzuatmen. Eine Pause zu machen. Etwas zu essen, bevor du völlig erschöpft bist. Oder für einen Moment nichts leisten zu müssen.

Selbstfürsorge muss nicht gross sein.

Oft sind es die kleinen Dinge, die dir zeigen: Ich bin auch wichtig.

Du musst nicht erst am Limit sein, um gut auf dich zu schauen.

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