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Es lebe die Lyrik! Deshalb haben wir unser Schaufenster dieser unterrepräsentierten Gattung gewidmet, der vielleicht wah...
10/06/2026

Es lebe die Lyrik! Deshalb haben wir unser Schaufenster dieser unterrepräsentierten Gattung gewidmet, der vielleicht wahrhaftigsten, in jedem Fall kondensiertesten und konzentriertesten Erscheinungsform der Literatur.
Unter einem Rilke'schen Motto versammeln sich Gedichte aus allen Zeiten und Ländern, von Shakespeare bis Breyger –

Der Abend des 9. Juni um 19.15h ist dem Kultautor Alfred Komarek (1945-2024) gewidmet. Einem breiten Publikum wurde er d...
07/06/2026

Der Abend des 9. Juni um 19.15h ist dem Kultautor Alfred Komarek (1945-2024) gewidmet. Einem breiten Publikum wurde er durch die Krimis rund um den melancholi­schen Weinviertler Gendarmerieinspektor Simon Polt bekannt. Als Autor verfügte er über eine lange und bunte Vorgeschichte als Reise­- und Radiofeuilletonist, Werbe­ und Schlagertexter.

Im Gespräch präsentieren die Herausgeber Helmut Neundlinger und Gerhard Ruiss ihren Band "Die Äußerlichkeiten sind also vom Tisch – Texte aus nah und fern". Der Band versammelt Texte, die er in den 80ern und 90ern für Magazine, Zeitschriften und Kunstperiodika ver­fasste. Die Auswahl zeigt Komarek in seiner Band­breite als Erzähler vielfältigster Wirklichkeiten: Über Stadt, Land, Straße, Fluss und Meer nimmt er Orte und Menschen in den Blick und berichtet ebenso unauf­geregt wie gewitzt über die schönen Eigenarten des Alltäglichen.

Gerhard Ruiss: Geboren 1951 in Ziersdorf. Schriftsteller und Musiker. Lehrberuf Schriftsetzer, Reproduktionsfotograf. Seit 1978 freiberuflicher Autor, Musiker, Schauspieler, Entertainer, Regisseur, Moderator, Universitätslehrer, Vortragsreisender. Seit 1978 Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren. Von 1984 bis 1995 unterrichtete er als Lehrbeauftragter an verschiedenen Instituten der Universitäten Salzburg, Innsbruck und Wien. Seit 2002 ist er am Institut für Germanistik in Innsbruck und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Kulturmanagement- Ausbildung aktiv. Er schreibt Gedichte, dramatische Kurztexte, komponiert Schlagertexte um.

Helmut Neundlinger: Geboren 1973, aufgewachsen in Eferding (OÖ), lebt seit 1992 in Wien. Studium der Philosophie (Diplom) und Germanistik (Doktorat). Vielseitige Tätigkeiten als Literaturwissenschafter, Schriftsteller, Journalist und Musiker. Systematische Aufarbeitung des Nachlasses des Wiener Germanisten Wendelin Schmidt-Dengler (2010–2012) am Literaturarchiv der ÖNB sowie des Nachlasses von Bruno Weinhals im Auftrag der Dokumentationsstelle für Literatur in NÖ. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sammlungswissenschaften der Donauuniversität Krems seit 2014 tätig für die Dokumentationsstelle für Literatur in NÖ.

Mittwoch 3. Juni 2026, 19:15Ralf Plenz präsentiert “Perlen der Literatur”Der Hamburger Verleger Ralf Plenz bringt Wieder...
01/06/2026

Mittwoch 3. Juni 2026, 19:15

Ralf Plenz präsentiert “Perlen der Literatur”

Der Hamburger Verleger Ralf Plenz bringt Wiederentdeckungen und Klassiker in wunderschönem und preisgünstigem Format heraus.

Die Reihe “Perlen der Literatur” umfasst derzeit 40 Highlights aus zwei europäischen Jahrhunderten. Da findet sich weniger Bekanntes von großen Namen wie Wilhelm Busch, Guy de Maupassant oder Michael Krüger neben wiederentdeckten Meisterwerken etwa von Karel Čapek, Irène Némirovsky, Colette, Arthur Schnitzler, Maria Montessori oder Grazia Deledda.

Der Verlag legt besonderen Wert auf sorgfältig edierte Ausgaben in charakteristischem blauen Leineneinband mit Silberprägung, die vielfach mit fundierten Nachworten und Erläuterungen versehen sind –und das zu durchaus leistbaren Preisen.

Ralf Plenz erzählt von den Anfängen der neuen Reihe „Perlen der Literatur“ und stellt einige besondere Werke vor. Der Verleger hat viele Jahre als Verlagsberater gearbeitet und vor 30 Jahren seinen Input Verlag gegründet. 2021 begann er die Reihe „Perlen der Literatur“, die auf seiner Liebe für besondere Literatur und besonders schön ausgestattete Bücher gründet.

Wir freuen uns mit Ralf Plenz einen Blick auf seine Verlagsarbeit werfen zu dürfen!

Ralf Plenz, Jahrgang 1955, Hamburger Verleger, Studium der Medienpädagogik (Dipl.-Päd.)

Er arbeitet quasi rund ums Buch: Zunächst als Drucker, dann als Unternehmensberater, Buchgestalter, Zeichner, Fotograf, Typografie-Lehrer (20 Jahre Oberstudienrat an einer staatlichen Medienschule) und Fachbuchautor, Podcaster und seit 1994 nebenberuflich als Verleger, seit neuestem mit ausgesprochen bibliophilem Programm.

https://input-verlag.de/

Unser neues Schaufenster erstrahlt in PINK! 🩷🩷
29/05/2026

Unser neues Schaufenster erstrahlt in PINK! 🩷🩷

Am Samstag, den 30.05., um 18:30 Uhr kommt Eva von Redecker zu uns! Sie präsentiert ihr neuestes Buch – eine Faschismusa...
23/05/2026

Am Samstag, den 30.05., um 18:30 Uhr kommt Eva von Redecker zu uns! Sie präsentiert ihr neuestes Buch – eine Faschismusanalyse auf der Höhe der Zeit. Lesung und Diskussion bei freiem Eintritt in der Buchhandlung analog. Moderation: Baruch Pomper.
Reservierung unter [email protected]

Es geht ein Rechtsruck um die Welt, überall gewinnen autoritäre Kräfte an Macht und Einfluss. Und doch laufen die bemühten Analogien zur Zeit des Nationalsozialismus ins Leere: Der Faschismus der Gegenwart hat eine neue Gestalt, die nicht leicht zu erkennen und noch schwerer zu erklären ist. In Redeckers wegweisender Analyse gewinnt sein diffuses Wesen an Kontur – und wird angreifbar. Seinen Kern verortet sie in der Beschwörung eines unbedingten Besitzanspruchs, dessen Verteidigung über Leichen geht.
Ein erhellendes und widerständiges Buch, das Verbundenheit gegen die um sich greifende Härte unserer Zeit stellt und Denkfreude verströmt.

Während viele andere linke Denker:innen die liberale Demokratie zu verteidigen beginnen, wenn sie gegen zeitgenössische faschistische Politiken anschreiben, sieht Redecker genau im Liberalismus und den damit einhergehenden Eigentumsverhältnissen die Quelle dieses Faschismus. Denn durch Faschismus können sich Menschen als Besitzende fühlen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um tatsächlichen Besitz, sondern um so genannten Phantombesitz an ideologischen Konstrukten, wie etwa der Nation, der deutschen Sprache, den Kindern. Oder auch männlichem Besitzanspruch an Frauen. Von Redecker versteht den faschistischen Gestus somit als Versuch, längst überkommene Herrschaftsverhältnisse wiederherzustellen. Er unterscheidet sich von anderen autoritären Gesten jedoch darin, dass sein Modus „liquidierend“, also zerstörend ist.

Damit stellt von Redecker eine neue Analyse des Faschismus zur Diskussion, die der gegenwärtigen politischen Situation gewachsen ist. Sie erläutert differenziert, warum Faschismus und Kolonialismus nicht dasselbe sind, aber doch gewisse Gemeinsamkeiten aufweisen. Sie wendet ihre Theorie ebenso auf die Techbros in den USA als auch auf die alltägliche Entfremdung im bürokratischen Dschungel der digitalen Welt an.

Donnerstag 28. Mai 2026, 19:15Albert C. Eibl präsentiert den Verlag “Das vergessene Buch” () Elisabeth Seethaler liest M...
21/05/2026

Donnerstag 28. Mai 2026, 19:15

Albert C. Eibl präsentiert den Verlag
“Das vergessene Buch” ()

Elisabeth Seethaler liest Maria Lazar und Else Jerusalem!„Gedankenstrahlen“ und „Der heilige Skarabäus“. Schwarzhumorige Kurzgeschichten am Vorabend des Zweiten Weltkriegs und der bedeutendste Bordellroman des 20. Jahrhunderts neu entdeckt.

Am 28. Mai präsentiert sich der Verlag Das vergessene Buch in unserer Buchhandlung mit zwei spannenden Wiederentdeckungen aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Wir freuen uns auf ein Podiumsgespräch mit DVB-Verleger Albert C. Eibl und seinem Assistenten Ansgar Juckel zu den beiden neuesten Wiederentdeckungen im Verlag Das vergessene Buch: Den nun erstmals aus dem Nachlass publizierten Short Stories der gefeierten Exilautorin Maria Lazar (1895–1948) aus den späten 30er und frühen 40er Jahren sowie dem wohl bedeutendsten Rotlichtroman des frühen 20. Jahrhunderts, der nun in einer schmucken neuen Jubiläums-ausgabe vorliegt – zur Feier des zehnjährigen Jubiläums seiner Wiederentdeckung bei DVB und in Erwartung des 150. Geburtstags der richtungsweisenden Schriftstellerin, Philosophin und Frauenrechtlerin Else Jerusalem (1876–1943) im November 2026.

Mittwoch 20. Mai 2026, 19:15Paul Schierle präsentiert  “Algorithmisierung”In den kommenden Jahren werden entscheidende W...
15/05/2026

Mittwoch 20. Mai 2026, 19:15

Paul Schierle präsentiert “Algorithmisierung”

In den kommenden Jahren werden entscheidende Weichen in den Bereichen Digitalisierung und künstliche Intelligenz gestellt, die die Entwicklung unserer Gesellschaft maßgeblich beeinflussen. Um politisch in diese Veränderungen eingreifen zu können, braucht es ein Verständnis algorithmischer Systeme als zentrale Treiber dieses Prozesses, eine Beschäftigung mit ihrer Funktionsweise und Wissen darüber, wie sie konkret daran beteiligt sind, unsere Welt zu verändern.


Mithilfe einer Kombination aus praktischen Beispielen und einem Rückgriff auf liberale, marxistische und poststrukturalistische politische Theorien wird diese in aktuellen Debatten vernachlässigte stille Revolution nachvollzogen und gezeigt, welche Kämpfe angenommen werden müssen und was wir zu gewinnen haben. Hierzu wird der Begriff der Algorithmisierung eingeführt, der Themen wie Arbeitskämpfe im Digitalen Kapitalismus, Einsamkeit, Autoritarismus, Überwachung, Mystifizierung von Technologie und die steigende Macht privater Konzerne zusammenführt und als Glieder eines umfassenden Prozesses verständlich macht.

Paul Schierle ist politischer Bildner und Teil eines Netzwerks von Wissenschaftler:innen, die sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf die politische Verfasstheit der Gegenwart beschäftigen. Schwerpunkte seiner Arbeit sind neben politischer Theorie praktische Fragen einer linken Gegenöffentlichkeit im Zeitalter Sozialer Medien und eine Analyse neurechter Medien und Narrative.

Von Dezső Kosztolányi über Attila József hin zu zeitgenössischen AutorInnen wie Ádam Bodor, Zsófia Bán oder dem diesjähr...
12/05/2026

Von Dezső Kosztolányi über Attila József hin zu zeitgenössischen AutorInnen wie Ádam Bodor, Zsófia Bán oder dem diesjährigen Nobelpreisträger László Krasznahorkai: Wir haben aktuell einen Schwerpunkt auf ungarischer Literatur – ein verkanntes, unterrepräsentiertes Nachbarland mit einer atemberaubenden Literatur! Ein Großteil dessen, was in deutscher Übersetzung erhältlich ist, liegt bei uns aus. Um nur einige Beispiele zu nennen:

László F. Földényi. Einer der brillantesten Denker unserer Zeit; der Poet und Mystiker unter den Essayisten unserer Zeit – visionär schreibt er über das Kino, Kleist, die Kunst des Caspar David Friedrich und die Melancholie.

Dezső Kosztolányi (1885-1936). Für den nicht minder begabten Péter Esterházy der "Eleganteste" unter den ungarischen Schriftstellern. Mit "Ein Held seiner Zeit" schreibt er einen Schelmenroman für Erwachsene, ein Kultbuch bis heute, und lässt sein Alter Ego "Kornel Esti" all jene Streiche und Absurditäten treiben, die seiner bürgerlichen Existenz nicht gestattet waren. "Nero" wiederum ist einer der großen historischen Romane des 20. Jahrhunderts um den legendären, blutjungen Kaiser auf dem Thron von Rom.

István Örkény (1912-1979). Er begründet mit seinen "Minutennovellen" eine eigene Literaturgattung: Kurzgeschichten, die sich innerhalb einer Minute lesen lassen. Oder wie er selbst sagt: Brühwürfel, aus denen sich der Leser eine Suppe kochen möge.

Wir wünschen viel Freude beim Stöbern und Entdecken!
Übrigens: Am 20.6. findet ein ungarischer Lyrik- und Liederabend in unserer Buchhandlung statt.

»Ein unzeitgemäßeres Buch ist kaum denkbar«, so bewirbt der Verlag den neuen Roman von Xaver Bayer, »und zugleich leucht...
11/05/2026

»Ein unzeitgemäßeres Buch ist kaum denkbar«, so bewirbt der Verlag den neuen Roman von Xaver Bayer, »und zugleich leuchtet keines unsere Gegenwart so hell aus«.

Am Mittwoch, den 13. Mai, um 19.15 Uhr kommt der Autor zu uns, um aus »Hauch« zu lesen – im Duo mit Katrin Stuflesser, die den weiblichen Sprechpart übernimmt!

In der Tat liest sich dieser Briefroman zweier einander zugetaner Menschen, Veit und Dora, aus der Zeit gefallen: beide üben den Rückzug, der eine aufs Land, die andere in der Stadt, beide haben aus ungeklärten Gründen die Verabredung getroffen, sich vorerst nicht persönlich zu begegnen. Es entfalten sich im Verlauf ihrer intimen Korrespondenz hauchzarte, poetische Bilderwelten von zauberischer und entzauberter Idylle – die dröhnende Gegenwart ist abwesend und anwesend zugleich, wie eine Negativfolie liegt sie über dem Text.

Der Eintritt ist an diesem Abend wie immer frei. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Jana Revedin wird uns am Montag, den 11. Mai, um 19.15 Uhr bei einer Lesung aus ihrem jüngsten Roman "Die Gärtnerin von ...
09/05/2026

Jana Revedin wird uns am Montag, den 11. Mai, um 19.15 Uhr bei einer Lesung aus ihrem jüngsten Roman "Die Gärtnerin von Venedig" in die Serenissima entführen – wir freuen uns auf den Abend mit Dir, , und Euch! Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

In ihrem inzwischen fünften Roman folgen wir der Protagonistin Eri:
Aufgewachsen auf einem Bergbauernhof, ahnt Eri lange nicht, wohin sie wirklich gehört. Erst nach Umwegen – und einem abgebrochenen Studium – entdeckt sie ihre wahre Berufung: Sie wird Gärtnerin. Auf den Rat ihrer exzentrischen Großtante, die einst aus der Enge der Berge in die Welt der Haute Couture ausbrach, wagt Eri den Schritt nach Venedig. Doch die Lagunenstadt empfängt sie kühl, neblig und voller Widerstände. Hartnäckig kämpft sie sich in ein Projekt zur Wiederbepflanzung der Lagune hinein – und stößt bald auf eklatante Ungereimtheiten, die niemand sehen will. Versickernde EU-Gelder, blockierte Pläne, gefährliche Interessen: Eri beginnt, unbequeme Wahrheiten aufzudecken. Zwischen Misstrauen und neuen Bündnissen wächst sie über sich hinaus. Sie findet wahre Freunde und auch Mitstreiter in dem begonnenen Projekt und verliebt sich in Todd, einen der raren echten Venezianer. Als ihre betagte Tante sie schließlich besucht, kommen lange gehütete Geheimnisse ans Tageslicht – und beide Frauen erkennen, dass ihre Geschichten untrennbar miteinander verwoben sind.

Jana Revedin ist Architektin und Architekturtheoretikerin. Mit der Veröffentlichung ihres Debütromans "Jeder hier nennt mich Frau Bauhaus" (Dumont 2018), der ein literarisches Ereignis und Spiegel-Bestseller war, hat die Architekturprofessorin und Bauhaus-Expertin die Schriftstellerei zu ihrem Lebensauftrag gemacht. Es folgten drei weitere Romane zu großen Protagonistinnen in Architektur, Kunst und Kultur, die die Geschichte ausgelöscht hat: "Margherita" (Aufbau 2020), "Flucht nach Patagonien" (Aufbau 2021) und "Der Frühling ist in den Bäumen" (Aufbau 2023). In "Die Gärtnerin von Venedig" erzählt Jana Revedin, die in Wernberg und Venedig lebt, eine wahre Geschichte aus ihrer geliebten Wahlheimat.

Adresse

Otto-Bauer-Gasse 6
Vienna
1060

Öffnungszeiten

Montag 10:00 - 19:00
Dienstag 10:00 - 19:00
Mittwoch 10:00 - 19:00
Donnerstag 10:00 - 19:00
Freitag 10:00 - 19:00
Samstag 10:00 - 18:00

Telefon

+4312887116

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