12/04/2026
Mosasaurier („Maasechsen“) waren in der Oberkreide weltweit verbreitete, im Meer lebende Reptilien und gehörten zu den Spitzenprädatoren ihrer Zeit. Mit einer Länge von bis zu 17 Metern dominierten sie die Ozeane als gefürchtete Jäger.
Ihr Gebiss war perfekt an ihre Lebensweise angepasst:
Lange, spitze Zähne zum Packen und Festhalten der Beute
Regelmäßiger Zahnwechsel durch nachwachsende Ersatzzähne
Beute wurde meist im Ganzen verschlungen
Zu ihrer Nahrung zählten Fische, Ammoniten und kleinere Meeresreptilien. Fossilfunde deuten darauf hin, dass sogar Seevögel wie Hesperornis und Flugsaurier erbeutet wurden.
Der erste wissenschaftlich beschriebene Fund eines Mosasauriers erfolgte im 18. Jahrhundert nahe Maastricht und wurde von Georges Cuvier als Reptil identifiziert.