17/08/2026
Kunstkaspar besucht …
HERBERT SOLTYS
Teil 2
Der Kunstkaspar hat den Grazer Maler als sehr sensiblen und feinfühligen Menschen kennengelernt. Er ist ein subtiler Beobachter seines Umfeldes, analysiert still und heimlich die sozialen Prozesse rund um ihn und verarbeitet seine Wahrnehmungen und Erlebnisse bildnerisch, stets in kunsthistorischen Kontext gesetzt.
Soltys hat seine eigene Sichtweise und stets auch eine starke eigene Meinung. Seine Persönlichkeit ist unverhandelbar und er trifft seine Entscheidungen nach bestem Gewissen, ganz ohne persönliche Vor- und Nachteile abzuwägen. Seine Arbeiten haben oft provoziert und für Aufregung gesorgt. Herbert kitzelt regelmäßig den Nerv unserer Gesellschaft und Dank seiner Sturheit wird sich das auch nicht ändern. Gut so!
Sein Talent hat Soltys wohl von seinem Vater geerbt: Der hat leidenschaftlich und viel gezeichnet, dennoch aber Mathematik und Geographie studiert. Mit der Geburt des ersten Kindes musste er das Studium mit einem Job in der Bank tauschen, um die junge Familie finanziell zu stemmen.
Der künstlerisch prägendste Moment für Herbert Soltys war ein Krampuskränzchen der Kinderfreunde in Andritz. Rund 50 Kinder haben gemeinsam gezeichnet. Kaum war Soltys mit seiner Zeichnung fertig, wurde sie ihm aus der Hand gerissen und der unbekannte Täter ist zudem damit geflüchtet …
… das war wohl aller Anfang: Jemand wollte, was Herbert geschaffen hatte!
Der Kunstkaspar bedankt sich für all die Einblicke, spannenden Gespräche und die angenehme Zusammenarbeit herzlichst beim Künstler, es war schlicht großartig 🙏🏻🌻
Wenn ihr mehr über HERBERT SOLTYS erfahren wollt:
http://kunst.theresasoltys.com