28/07/2026
Kunstkaspar besucht…
HERBERT SOLTYS mag sich zwar selbst als Beamter bezeichnen, seine Bilder sprechen jedoch eine weitaus kreativere und phantasievollere Sprache, als es ein Beamtenjob zuließe.
Der Kunstkaspar war, wie bereits erwähnt, beeinduckt von der Menge an Exponaten, die im Atelier des begnadeten Zeichners und Malers lagern. Spätestens um 09.00 Uhr morgens startet für Soltys der Arbeitstag, der nicht vor 16.00 Uhr endet. Er braucht diese Taktung und die regelmäßige Arbeit um permanent in einem Rythmus zu bleiben, sagt er von sich selbst. Und als der Kunstkaspar Werk für Werk besichtigte, konnte er just nachvollziehen, was der Künstler ihm wohl sagen wollte:
Das Werk von Herbert Soltys ist in ständiger Entwicklung, der Takt seines Schaffensdranges in Kombination mit disziplinierter und konsequenter Ausführung haben ein dynamisches Gesamtwerk erschaffen, das wächst und gedeiht, gefühlt jedoch niemals verwelkt. Egal ob Zeichnung oder Malerei, man kann die Routine und die sich daraus ergebende Leichtigkeit in der Hand des Künstlers an jedem Strich sehen und spüren. Unsicherheit findet bei Soltys keinen Nährboden. Auch wenn er für ihn selbst neue Wege geht, z.B. Klebeband integriert oder auf Ikea-Tischplatten malt, fügt es sich nahtlos in seine Bildsprache ein und harmoniert per se mit seinem Gesamtwerk.
Der Kunstkaspar hätte Stunden damit verbringen können, die Bilder von Herbert zu durchforsten …
Aber mehr dazu im nächsten Beitrag 🌻
Fotos:
1) Porträt im Atelier I
2) Porträt im Atelier II
3) Schnappschuß im Atelier
4) Neuer Geist, 2026, Öl und Acryl auf Leinwand, 140,5 x 110 cm
5) Neue Sachlichkeit, 2026, Öl und Acryl auf Leinwand, 200 x 140 cm
6) Hand-Lang-Er, 2026, Öl und Acryl auf Leinwand, 180 x 160 cm
7) o.T., 2020/21, Öl und Acryl auf Leinwand, 133 x 131 cm
8)Porträt im Atelier III