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26/08/2026
26/08/2026

USA-Schulden, KI-Boom, Autoaktien und Edelmetalle: Folker Hellmeyer sieht trotz der gewaltigen US-Verschuldung keinen Grund zur Panik. Im Interview erklärt der Chefvolkswirt von Netfonds, warum er auf Wachstum, deutsche Autowerte, Gold und Silber setzt – und weshalb er für Deutschland bei KI große Chancen sieht.

Die Verschuldung der USA ist dramatisch – für Folker Hellmeyer aber noch kein Grund zur Panik. Der Chefvolkswirt von Netfonds erwartet keine Finanzkrise. Die USA könnten sich mittelfristig durch starkes Wachstum aus ihrer prekären Lage befreien. Größere Verschuldungsprobleme sieht er in Europa.

Ein wichtiger Wachstumstreiber bleibt KI. KI und Robotik verbesserten die Ertragslage der Unternehmen signifikant. Hellmeyer ist überzeugt, dass OpenAI und Anthropic erfolgreich sein werden. Überraschend: Bei der Anwendung von KI sieht er Deutschland weit vorne.

Große Chancen erkennt Hellmeyer auch bei deutschen Autoaktien. Die Branche sei unter Bewertungsaspekten „enorm attraktiv“. Bei VW liege allein der Buchwert deutlich über dem Aktienkurs. Zudem werde das Verbrenner-Verbot fallen.

26/08/2026

Die Eingriffe des US-Finanzministeriums am Anleihemarkt geben Gold neuen Schub. ETF-Anleger greifen kräftig zu – und Bridgewater-Gründer Ray Dalio rät sogar zu einer Goldquote von bis zu 15 Prozent.

26/08/2026

Wie die Österreicher ihre Zweiräder absichern und was die häufigsten Tatorte sind, wurde in einer aktuellen Umfrage erhoben. Gegen Diebstahl versichert ist den Ergebnissen nach nur ein kleinerer Teil.

26/08/2026

Das US-Finanzministerium will die langen Zinsen mit eigenem Cash drücken. Die Renditen zeigen es kaum – der Dollar umso deutlicher. Genau daraus zieht Gold seine Kraft.

Der Goldpreis steigt am Dienstagmorgen auf 4.677 Dollar je Unze, den höchsten Stand seit Mitte Mai; die Futures notieren über 4.700 Dollar. Im August steht ein Plus von mehr als 15 Prozent – nach Einschätzung der Bank UOB der stärkste Monatsgewinn seit September 1999.

Der Auslöser sitzt im US-Finanzministerium. Es verdoppelt seine Rückkäufe langlaufender Anleihen: von zwei auf mindestens vier Milliarden Dollar je Operation, in den Laufzeitbändern von zehn bis 20 und von 20 bis 30 Jahren. Das Ministerium selbst begründet den Schritt mit Liquiditätsunterstützung – von Zinssteuerung steht in der Mitteilung kein Wort.

Erstens kauft das Ministerium alte, wenig gehandelte Langläufer zurück. Zweitens nimmt es dem Markt damit Zinsänderungsrisiko ab; das soll die Laufzeitprämie senken – den Aufschlag für lange Bindung. Drittens die Finanzierung: Zwei ungenannte Ministeriumsbeamte sagten CNBC, dafür komme auch das Treasury General Account infrage, das Girokonto des Staates bei der Fed. Amtlich bestätigt ist das nicht. Solange das Guthaben dort liegt, ist es totes Geld; ausgegeben wird es zu Bankreserven. Duration raus, Liquidität rein – wirtschaftlich ein Anleihekaufprogramm ohne Notenbank.

Das Konto ist prall gefüllt: 961,95 Milliarden Dollar zum 18. August, eine Woche zuvor sogar 997,33 Milliarden – rund zwei Drittel mehr als die Zielgröße von 550 bis 600 Milliarden Dollar, die unter der Vorgängerregierung galt.

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