23/08/2017
Ein gelungener Auftakt und ein weiterer Schritt für ein buntes und vielfältiges Wolfsburg.
Konzert „Das ist doch nicht normal Vol. 1“ mit Waving The Guns und Haszcara im Sauna-Klub Wolfsburg war ein voller Erfolg.
Am Samstagabend fand die erste Veranstaltung der DIDNN-Initiative statt. Unter dem Titel „Das ist doch nicht normal Vol. 1“ traten die Hip-Hop-Acts Waving The Guns und Haszcara im Sauna-Klub auf. „Wir sind vollkommen zufrieden! Das war ein gelungener Auftakt und wir haben Lust auf mehr!“, sagt DIDNN-Gründerin Antje Biniek. Insgesamt 70 Besucherinnen und Besucher feierten und tanzten zu den politischen Statements und massigen Beats. Dabei ist vor allem die junge Künstlerin Haszcara (22 Jahre alt) hervorzuheben, welche mit starken Aussagen zu den Themen Sexismus und Rassismus und einer tollen Bühnenpräsenz als WarmUp des Abends fungierte. Als Headliner des Abends heizten Waving The Guns den Feiernden weiter ein. Die gebürtigen Rostocker begeisterten mit ehrlichen und kritischen Texten. Die DIDDN-Initiative nutze den Abend, um Flyer mit hilfreichen Tipps im Umgang mit Sexismus, Rassismus und Homophobie im Alltag zu verteilen. „Wir hoffen, dass wir mit Hilfe dieser Flyer die Zivilcourage der Wolfsburgerinnen und Wolfsburger ankurbeln und unseren Beitrag zu einer vielfältigen und bunten Gesellschaft leisten!“, so DIDNN-Gründer Bastian Zimmermann. Auch der Träger des Projekts, der Kulturkreis Hallenbad e. V. zeigte sich zufrieden und wertete die Veranstaltung als einen Erfolg: „Das Konzert war super und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit der DIDNN-Initiative und den daraus resultierenden Projekten der Antidiskriminierungsarbeit.“, so Dirk Grabow, 1. Vorsitzender des Kulturvereins. Das Konzert wurde mit Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ des Bundesfamilienministeriums finanziert. Einen besonderen Dank sprachen die Veranstalter der Dialogstelle Jugendschutz, eine Einrichtung der Stadt Wolfsburg und Fach- und Koordinierungsstelle von „Demokratie leben!“ in Wolfsburg, aus: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unsere Idee von Beginn an unterstützt und waren stets als kompetente Ansprechpersonen verfügbar.“, so Biniek und Zimmermann. Diese positiven Rahmenbedingungen und Gegebenheiten führen dazu, dass zeitnah weitere Projekte und Veranstaltungen im Rahmen von „Das ist doch nicht normal“ durchgeführt werden sollen.