18/04/2023
Liebe Mitglieder der apo-mall-Community,
wir begrüßen Euch ganz herzlich zu unserem wöchentlichen Newsletter am Freitag.
Wer hätte gedacht, dass Siri und Alexa einmal ernsthafte Konkurrenz bekommen. Doch seit dem Erscheinen von ChatGPT, der KI-Software für den Hausgebrauch, erreichbar unter chat.openai.com, werden die Karten neu gemischt. Spannend ist, was die KI zu Themen sagt, von denen man glaubt, sie zu kennen.
So die Frage an ChatGPT: Lohnt es sich für eine Apotheke, direkt beim Hersteller einzukaufen? Als hätte die Software nur auf diese Frage gewartet, flimmert der Text über den Bildschirm: "Eine Möglichkeit für Apotheken, Arzneimittel zu beschaffen, ist der Direkteinkauf beim Hersteller. Dies wird oft als 'Direktgeschäft' bezeichnet. Dabei kann die Apotheke direkt beim Hersteller bestellen und dadurch möglicherweise bessere Konditionen erhalten als über einen Zwischenhändler. Zu beachten ist, dass der Direkteinkauf in der Regel nur bei großen Bestellmengen sinnvoll ist, da sonst die Liefer- und Verwaltungskosten den Preisvorteil aufzehren können. In der Praxis nutzen viele Apotheken eine Kombination aus Direktgeschäft und Bestellung über den klassischen Großhandel, um eine möglichst effiziente und kostengünstige Arzneimittelversorgung zu gewährleisten."
Richtig, möchte man sagen, und erstaunlich, welche Erkenntnisse die KI quasi in Echtzeit abspult. Das regt zum Spielen an. Deshalb die nächste Frage: Was wird das Bestellverhalten der Apotheken in Zukunft beeinflussen? Dazu ChatGPT: "Insgesamt wird das Bestellverhalten der Apotheken auch in Zukunft stark von der Entwicklung des Gesundheitswesens und den Bedürfnissen der Verbraucher abhängen. Apotheken müssen sich anpassen und flexibel bleiben, um auf die Herausforderungen der Zukunft reagieren zu können. Ein Faktor, der das Einkaufsverhalten von Apotheken beeinflussen könnte, ist die wachsende Bedeutung von Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Verbraucher werden zunehmend Wert auf umweltfreundliche Verpackungen und Produkte legen. Apotheken könnten diesem Trend folgen und verstärkt nach umweltfreundlichen Lösungen suchen, um ihre Einkaufs- und Distributionsprozesse nachhaltiger zu gestalten."
Im Klartext: Weniger Plastik, mehr Papier und Pappe. Das wiederum kann schon heute praktiziert werden, indem man die Hersteller bei der Direktbelieferung darauf hinweist, dass Displays, Stopper und Thekenaufsteller gerne angenommen werden, wenn sie umweltfreundlich entsorgt werden können. Damit schließt sich der Kreis von ChatGPT zum Apothekenalltag.
Zum Schluss noch eine Zahl: Stand heute (Dienstag, 18. April) haben wir 307 Angebote für Euch online. So viele wie noch nie.
Viele Grüße
Euer Andree
von der apo-mall