Barbara Jascht

Barbara Jascht Transformation auf allen Ebenen - Business, Beruf, Privatleben. 30 Jahre Erfahrung&Erfolge für dich und deine Wandlung.

Barbara Jascht ist die Gründerin von smart ego coaching und barbara jascht Seminare, Autorin des Buches “Wie du zur top-bezahlten Unternehmerin wirst!”, Business Coach, Speakerin und Online Marketing Expertin. Sie und ihr Team sind darauf spezialisiert, EPU´s in Österreich, Deutschland und der Schweiz zu helfen, 6-stellige Hybrid Businesses - Produkte und Dienstleistungen online wie offline - auf

zubauen. Sie zeigen ihnen, wie sie ihre Fähigkeiten mit Seminaren, Workshops, Vorträgen, Online Kursen und Coaching Programmen so positionieren, verpacken, promoten und zu Geld machen, damit sie den Lifestyle ihrer Träume leben können. Dazu braucht man nicht nur eine neue Business Struktur, sondern auch eine Transformation des Mindsets.

23/06/2026

Es gibt Sätze, die bleiben hängen, weil sie nicht nach Strategie klingen, sondern nach Erfahrung.

„Mach deinen geglaubten Makel zur Marke“ ist so ein Satz.

Viele Menschen im Business versuchen, erst einmal alles zu glätten, bevor sie sichtbar werden. Die Brüche sollen raus. Die Unsicherheiten sollen weg. Die Eigenheiten bitte nur dosiert, damit niemand irritiert ist.

Nur wird es dadurch oft beliebig.

Menschen erinnern sich selten an das Perfekte. Sie erinnern sich an das Echte, an eine klare Haltung, an eine Art zu denken oder zu sprechen, die nicht austauschbar ist.

Natürlich heißt das nicht, jede Unsicherheit öffentlich auszubreiten. Aber es heißt: Vielleicht muss nicht alles an dir repariert werden, bevor du dich zeigen darfst. Vielleicht liegt in genau diesem Punkt eine Stärke, die du selbst noch nicht so nennst.

Gab es bei dir schon einmal etwas, das du früher als Schwäche gesehen hast und das später beruflich zu einem Teil deiner Stärke wurde?

22/06/2026

Es gibt eine Dynamik, die man in vielen Bereichen beobachten kann: Wirklich kompetente Menschen sind oft vorsichtig mit dem, was sie behaupten.

Sie wissen, dass Themen komplex sind. Sie kennen die Ausnahmen. Sie haben erlebt, dass schnelle Antworten manchmal nicht die besten sind. Also formulieren sie genauer, zurückhaltender, manchmal sogar zu leise.

Und dann kommen Menschen, die weniger wissen, aber viel sicherer auftreten.

Die spielen laut Buschtrommel, setzen klare Behauptungen in den Raum und bekommen Aufmerksamkeit. Nicht unbedingt, weil sie recht haben. Sondern weil sie weniger zögern.

Das ist frustrierend. Vor allem für Menschen, die wirklich etwas können und trotzdem innerlich denken: „So besonders ist das doch gar nicht.“

Aber genau da entsteht das Problem. Wenn die Fähigen sich zu klein machen, bleibt der Raum nicht leer. Er wird von anderen gefüllt.

Es geht nicht darum, laut zu werden um des Lautseins willen. Es geht darum, die eigene Kompetenz nicht so lange herunterzuspielen, bis sie niemand mehr erkennt.

Wann hast du zuletzt gemerkt, dass jemand sehr kompetent war, aber kaum sichtbar wurde?

20/06/2026

Gestern fulminantes Event des Women Excellence Circle von Mag. Doris Schulz in Seewalchen a. Attersee. Ich durfte eine Keynote halten mit dem Thema "Selbstwert-Grenze: solange dein Selbstwert mit wenig auskommt, wird es dein Geld auch tun."
Ist ziemlich unter die Haut gegangen 😅.

Unbedingt nächstes Jahr dabei sein!

20/06/2026

Es gibt Menschen, die treten mit einer Sicherheit auf, bei der man erst einmal denkt: Die wissen bestimmt, wovon sie sprechen.

Und manchmal stimmt das auch.

Manchmal aber zeigt sich später, dass vor allem eines da war: große Überzeugung bei eher wenig Tiefe.

Der Dunning-Kruger-Effekt beschreibt genau diese Verzerrung. Menschen mit geringen Fähigkeiten überschätzen ihre Kompetenz häufig, weil ihnen gerade das Wissen fehlt, um die eigene Begrenzung überhaupt zu erkennen. Die Britannica beschreibt ihn als kognitive Verzerrung, bei der Menschen mit begrenztem Wissen oder begrenzter Kompetenz ihre Fähigkeiten im Verhältnis zu objektiven Kriterien deutlich überschätzen.

Im Business kann das ziemlich folgenreich sein. Denn wer sehr sicher spricht, bekommt oft zuerst Aufmerksamkeit. Wer dagegen wirklich Ahnung hat, formuliert manchmal vorsichtiger, weil er die Komplexität kennt.
Das wirkt nach außen weniger spektakulär, ist aber oft belastbarer.

Deshalb ist nicht jede Unsicherheit ein Zeichen von Schwäche. Manchmal ist sie ein Hinweis darauf, dass jemand genauer hinschaut.

Wo hast du schon erlebt, dass die sicherste Person im Raum nicht unbedingt die kompetenteste war?

19/06/2026

Es gibt Fähigkeiten, die werden kaum gewürdigt, weil sie so früh entstanden sind.

Vielleicht war jemand schon als Kind die Person, die Stimmungen wahrgenommen hat. Oder diejenige, die vermittelt hat. Die schnell verstanden hat, was andere brauchen. Die Verantwortung übernommen hat, bevor sie überhaupt wusste, dass das Verantwortung ist.

Später sagt man dann leicht: „Das ist doch normal.“

Aber normal ist oft nur das, womit man sehr lange gelebt hat.

Ich finde diesen Punkt wichtig, weil viele Menschen ihre stärksten Fähigkeiten nicht dort suchen, wo sie ihnen leichtfallen. Sie suchen eher bei dem, was sie sich mühsam erarbeitet haben. Bei Zertifikaten, Methoden, Ausbildungen, sichtbaren Erfolgen.

Das hat natürlich seinen Wert. Aber manchmal liegt eine echte Kompetenz viel näher. In der Art, wie jemand denkt. Wie jemand zuhört. Wie jemand Komplexität sortiert. Wie jemand Menschen lesen kann, ohne sie gleich zu bewerten.

Nicht jede frühe Prägung ist automatisch eine Stärke. Manche Dinge mussten wir lernen, weil es nötig war. Trotzdem kann daraus später eine Fähigkeit entstanden sein, die heute sehr wertvoll ist.

Welche Fähigkeit hast du lange nicht ernst genommen, weil sie für dich schon immer selbstverständlich war?

16/06/2026

Es gibt Fähigkeiten, die viele Frauen so oft einsetzen, dass sie irgendwann gar nicht mehr wie Fähigkeiten wirken.

Sie merken, wenn jemand im Raum nicht mehr mitkommt. Sie halten Spannungen aus, ohne gleich alles eskalieren zu lassen. Sie denken an Dinge, die sonst liegen bleiben würden. Sie spüren, wann ein Gespräch eine andere Richtung braucht.
Und dann heißt es schnell: „Das machst du doch einfach so.“
Nein. Genau das ist der Irrtum.

Nur weil etwas selbstverständlich angeboten wird, ist es nicht selbstverständlich vorhanden. Viele dieser Fähigkeiten sind über Jahre gewachsen. Durch Erfahrung, Beobachtung, Verantwortung und oft auch durch die Erwartung, sich kümmern zu müssen.

Gerade Frauen haben viel zu lange gelernt, solche Kompetenzen nicht als Kompetenz zu bezeichnen. Dabei tragen sie Beziehungen, Teams, Familien, Kundengespräche und ganze berufliche Räume.
Vielleicht muss nicht jede Gabe groß inszeniert werden. Aber sie darf endlich einen Namen bekommen.

Welche deiner Fähigkeiten hast du selbst lange für normal gehalten, obwohl andere sich stark darauf verlassen?

15/06/2026

Es gibt Menschen, bei denen man von außen denkt: Die müsste doch längst wissen, was sie kann.

Sie hat Erfolg. Sie wird gefragt. Sie bekommt gute Rückmeldungen. Sie trägt Verantwortung, hält Dinge zusammen, trifft Entscheidungen, begleitet andere, löst Probleme.

Und trotzdem zweifelt sie innerlich immer wieder daran, ob sie wirklich gut genug ist.

Das ist etwas, das man von außen oft kaum erkennt. Weil diese Menschen funktionieren. Sie liefern ab. Sie wirken klar. Sie sind zuverlässig. Manchmal sogar besonders stark, gerade weil sie ihre Unsicherheit so gut verstecken.

Aber innerlich ist da nicht selten ein ständiges Nachrechnen: War das genug? Habe ich wirklich überzeugt? Darf ich diesen Preis nehmen? Bin ich dieser Rolle gewachsen?

Äußerer Erfolg schützt nicht automatisch vor einem niedrigen Selbstwert. Manchmal wird er sogar zur nächsten Messlatte. Kaum ist etwas erreicht, muss schon der nächste Beweis her.

Vielleicht lohnt es sich deshalb, bei erfolgreichen Menschen nicht nur auf das Sichtbare zu schauen. Nicht jeder, der souverän wirkt, fühlt sich auch so.

Welche Rückmeldung hat dir einmal geholfen, dich selbst realistischer zu sehen?

11/06/2026

Es gibt Situationen, in denen man sich wirklich wundert.

Jemand sagt sehr selbstsicher: „Ja, das schaut einfach aus. Das mache ich.“ Und diese Sicherheit wirkt erst einmal überzeugend. Menschen folgen oft nicht der besten Einschätzung, sondern der klarsten Stimme im Raum.

Das Problem ist: Manchmal steckt hinter dieser Sicherheit erstaunlich wenig Substanz.

Gleichzeitig sitzen daneben Menschen, die viel mehr sehen würden. Die Risiken erkennen. Die Erfahrung haben. Die spüren, dass es eben nicht so einfach ist. Aber sie halten sich zurück, weil sie innerlich noch mit sich selbst verhandeln: „Bin ich wirklich gut genug? Darf ich das so klar sagen? Was, wenn ich mich überschätze?“

Und so entsteht etwas Schiefes.

Die Lauten wirken kompetent, obwohl sie es vielleicht nicht sind. Die Kompetenten bleiben leise, weil sie ihre eigene Größe nicht erkennen. Das ist nicht nur schade, das kann in Teams, Projekten und Beziehungen richtig teuer werden.

Vielleicht müssen bescheidene Menschen nicht plötzlich dominant werden. Aber sie dürfen aufhören, ihre Kompetenz so vorsichtig zu behandeln, als wäre sie weniger wert als die Sicherheit der anderen.

Wo hast du schon erlebt, dass jemand sehr laut aufgetreten ist, während die eigentliche Kompetenz eher still im Hintergrund war?

10/06/2026

Es ist erstaunlich, wie schwer es vielen Menschen fällt, die eigenen Stärken zu benennen.

Fragt man sie selbst, kommen oft zögerliche Antworten. „Naja, ich kann gut zuhören.“ Oder: „Ich bin halt zuverlässig.“ Oder: „Ich sehe schnell, wo ein Problem liegt.“ Es klingt dann fast entschuldigend, als wäre das nichts Besonderes.
Fragt man aber Menschen aus ihrem Umfeld, wird es oft konkreter.

Freundinnen sagen vielleicht, dass man bei dir ehrlich sprechen kann. Kolleginnen merken, dass du Dinge sortierst, wenn alle durcheinanderreden. Kundinnen schätzen vielleicht genau die Klarheit, die du selbst gar nicht als Stärke wahrnimmst.

Deshalb ist diese Frage so einfach und gleichzeitig so unangenehm: „Was meinst du, was ich besonders gut kann?“

Die Antworten können ein bisschen rütteln. Nicht, weil sie immer komplett neu sind, sondern weil sie etwas bestätigen, das man selbst lange abgewertet hat.
Vielleicht ist genau das ein guter Anfang: nicht sofort widersprechen, nicht relativieren, nicht kleiner machen. Erst einmal zuhören.

Welche Rückmeldung von anderen ist bei dir hängen geblieben?

09/06/2026

Heute mal als Musikerin in Reichenau an der Rax. Unsere Band Swinging Ladies Deluxe ist ready to play. Mein Klavier natürlich auch!
Boogie and Swing are the King 🎹💃🎸

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